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  • Gerichtsentscheidung

    VG Ansbach: Keine denkmalschutzrechtliche Kostentragungspflicht für anthropologische Untersuchungen geborgener Skelette

    Urteil vom 05.06.2026 – AN 9 K 25.836

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Schlagworte Schlagworte
  • Anfechtungsklage
  • anthropologische Untersuchung
  • Art. 7 Abs. 1 Satz 2 BayDSchG bildet keine ausreichende Rechtsgrundlage
  • Auch Skelette können Teil eines Bodendenkmals (Grabanlage) sein
  • Baugrundstück
  • Befund
  • Bodendenkmal
  • da dieses nicht getrennt von ihnen wissenschaftlich beurteilt werden kann (zur Rechtslage vor dem 1.1.2026).
  • Fund
  • Fund vs. Befund
  • Interessenabwägung
  • Kostentragung
  • Rechtsgrundlage
  • Skelette sind im vorliegenden Fall nach der Ausgrabung als „Funde“ i.S.d. Art. 7 Abs. 1 Satz 2 BayDSchG zu qualifizieren. Hinsichtlich der Funde können dem Bauherrn nur die Kosten der Bergung auferlegt werden.
  • um vom Bauherrn die Kostentragung für die nachträgliche anthropologische Untersuchung von ausgegrabenen Skeletten zu verlangen.
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