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ZulLogV
Text gilt ab: 01.05.2019
Fassung: 19.12.2005
§ 3
(1) 1Das Zulassungsverfahren wird durch die Schule durchgeführt. 2Es beginnt mit der Ermittlung einer Durchschnittsnote für jeden Bewerber. 3Grundlage für die Ermittlung der Durchschnittsnote ist das Zeugnis, mit dem der Bewerber die Mindestvoraussetzungen an die schulische Vorbildung nachweist oder – auf Antrag des Bewerbers – das letzte Jahres- oder Abschlusszeugnis einer auf dem mittleren Schulabschluss aufbauenden Schule. 4Legt der Bewerber mehrere solcher Zeugnisse vor, hat er anzugeben, welches Zeugnis die Grundlage für die Berechnung der Durchschnittsnote bilden soll.
(2) 1Wird die schulische Vorbildung durch ein Zeugnis nachgewiesen, das den mittleren Schulabschluss verleiht, oder durch das Zeugnis einer weiterführenden, auf dem mittleren Schulabschluss aufbauenden Schule, ist die Durchschnittsnote dieses Zeugnisses maßgeblich. 2Die Durchschnittsnote wird bei einer Note „sehr gut“ im Fach Deutsch im Zeugnis nach Satz 1 um 0,4 verbessert, bei einer Note „gut“ um 0,2.
(3) 1Wird die schulische Zugangsvoraussetzung durch eine nach dem Hauptschulabschluss abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer nachgewiesen und verleihen die hierfür ausgestellten Zeugnisse den mittleren Schulabschluss nicht, werden die Durchschnittsnote des Abschlusszeugnisses der Hauptschule und die Durchschnittsnote aus allen Fächern des Abschlusszeugnisses der Berufsschule oder der sonstigen beruflichen Schule, die während der Berufsausbildung besucht wurde, addiert und durch zwei geteilt. 2Das Ergebnis ist die Durchschnittsnote. 3Die Durchschnittsnote wird um 0,4 verbessert, wenn der Durchschnitt der Noten im Fach Deutsch aus den Abschlusszeugnissen der Hauptschule und der beruflichen Schule 1,5 oder besser ist („sehr gut“); die Durchschnittsnote wird um 0,2 verbessert, wenn der Durchschnitt der Noten im Fach Deutsch über 1,5 liegt und 2,5 nicht überschreitet („gut“).