Inhalt

2. Einrichtungsindividuelle Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte

1Der RHP dient als Grundlage zu den einrichtungsindividuellen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten in Werk- und Förderstätten. 2Es wird empfohlen, diese bereits bestehenden Konzepte auf Änderungsbedarfe zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. 3Auf Verlangen ist das einrichtungsindividuelle Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. 4Der RHP gibt nur einen Rahmen vor. 5Die konkrete Umsetzung ist von den individuellen Umständen vor Ort abhängig. 6Die einrichtungsindividuellen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte sind daher der jeweils standortspezifischen Situation entsprechend mit angemessenen Infektionsschutzmaßnahmen anzupassen. 7Es obliegt den Einrichtungsträgern, wie sie die Ziele der in diesem RHP enthaltenen Maßnahmen erreichen können. 8Wenn die Ziele auch auf anderem Wege erreicht werden können, so ist dies zulässig. 9Das Einrichtungspersonal, die Werkstattbeschäftigten beziehungsweise Förderstättenbesucherinnen und Förderstättenbesucher sowie gegebenenfalls eine rechtliche Betreuerin oder ein rechtlicher Betreuer und im Fall von Minderjährigen der beziehungsweise die Personensorgeberechtigte oder die Personensorgeberechtigten sind vom Einrichtungsträger über das Hygiene- und Infektionsschutzkonzept in geeigneter Weise zu informieren.