Inhalt

Text gilt ab: 02.01.2022
Gesamtvorschrift gilt bis: 31.03.2023

1. Zweck der Hilfen

1Infolge der Corona-Krise und der damit verbundenen Schließung von kulturellen Spielstätten sowie der Absage von zahlreichen Veranstaltungen kommt es beim Betrieb von Spielstätten und der Tätigkeit von Kulturveranstaltern zu erheblichen Härten und der Gefahr, dass ein wirtschaftlicher Betrieb ohne staatliche Unterstützung nicht möglich ist. 2Betreiber von Spielstätten sowie Kulturveranstalter ohne eigene Spielstätte können aufgrund der bestehenden Auflagen nur sehr geringe Einnahmen erzielen und haben dennoch laufende Kosten, um zumindest einen Notbetrieb aufrechtzuerhalten. 3Auch bei einer schrittweisen Öffnung werden Veranstaltungen für ein verringertes Publikum unter einschränkenden Bedingungen wie Maskenpflicht und Abstandsregelungen oft nicht kostendeckend durchführbar sein. 4Da davon auszugehen ist, dass im Kulturbereich noch längere Zeit keine Veranstaltungen im regulären Umfang ohne Auflagen stattfinden können, sind gerade für den Betrieb kleiner und mittlerer Spielstätten sowie für die Tätigkeit von Kulturveranstaltern im kleinen und mittleren Bereich gesonderte Regelungen zur Unterstützung erforderlich. 5Diese Unterstützung kommt mittelbar auch Künstlerinnen und Künstlern zugute, die auf die Aufrechterhaltung der Plattformen für die künstlerische Darbietung angewiesen sind. 6Die Finanzhilfe wird gewährt, wenn für Betreiber von Spielstätten und Kulturveranstalter ohne eigene Spielstätte durch Einnahmenausfälle aufgrund der Corona-Pandemie existenzbedrohende Liquiditätsengpässe bestehen bzw. zu erwarten sind.