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RaPO
Text gilt ab: 01.10.2010
Fassung: 17.10.2001
§ 32
Vorprüfungszeugnis
(1) 1Über die bestandene Vorprüfung wird ein Vorprüfungszeugnis ausgestellt; die Prüfungsordnung der Hochschule muss ein Muster hierfür enthalten. 2Das Vorprüfungszeugnis kann als Diplom-Vorprüfungszeugnis bezeichnet werden. 3Aus dem Vorprüfungszeugnis müssen zu ersehen sein:
1.
der Studiengang,
2.
die Endnoten,
3.
die erfolgreiche Ableistung eines im Grundstudium vorgeschriebenen praktischen Studiensemesters oder Grundpraktikums.
4In der Prüfungsordnung der Hochschule kann bestimmt werden, dass den Endnoten in einem Klammerzusatz der nach § 23 Abs. 7 zugrundeliegende Notenwert mit einer Nachkommastelle angefügt wird. 5Werden Endnoten durch Anrechnung von Prüfungsleistungen nach § 17 gewonnen, ist dies zu vermerken. 6In das Vorprüfungszeugnis oder ein Zusatzzeugnis sind auf Antrag auch die in Wahlfächern erzielten Endnoten aufzunehmen. 7Das Vorprüfungszeugnis und das Zusatzzeugnis werden vom vorsitzenden Mitglied der Prüfungskommission unterzeichnet; sie sind mit dem Siegel der Hochschule zu versehen.
(2) 1Wurde in einem Fach keine ausreichende Endnote erzielt, erhält der Student hierüber einen schriftlichen Bescheid durch das Prüfungsamt, der eine Belehrung darüber enthalten soll, innerhalb welcher Frist eine Wiederholung erfolgen muss. 2Ist eine Wiederholung nicht mehr möglich, ist das endgültige Nichtbestehen der Vorprüfung festzustellen. 3Abweichend von Satz 1 kann der Prüfungsausschuss der Hochschule festlegen, dass die Mitteilung durch eine hochschulöffentliche Bekanntmachung erfolgt, die die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen wahrt.
(3) Der Student erhält auf Antrag eine Bestätigung über alle in der Vorprüfung erzielten Endnoten und die Tatsache des Nichtbestehens.