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BFSO
Text gilt ab: 01.08.2021
Fassung: 11.03.2015
§ 33
Höchstausbildungsdauer, Beendigung des Schulbesuchs
(1) Die Höchstausbildungsdauer beträgt an der Berufsfachschule
1.
für Ernährung und Versorgung
a)
bis zum Berufsabschluss Staatlich geprüfte Helferin für Ernährung und Versorgung/Staatlich geprüfter Helfer für Ernährung und Versorgung vier Jahre,
b)
bis zum Berufsabschluss Staatlich geprüfte Assistentin für Ernährung und Versorgung/Staatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung fünf Jahre, aber für Schülerinnen und Schüler mit einem mittleren Schulabschluss in einer zweijährigen Ausbildung nur vier Jahre,
2.
für Kinderpflege vier Jahre,
3.
für Sozialpflege vier Jahre,
4.
für Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement fünf Jahre,
5.
für technische Assistenten für Informatik vier Jahre.
(2) Die Schulaufsichtsbehörde kann unter den Voraussetzungen des § 2 Abs. 2 Ausnahmen zulassen.
(3) 1Für die Berechnung der Höchstausbildungsdauer zählen alle an öffentlichen oder staatlich anerkannten Berufsfachschulen der jeweiligen Ausbildungsrichtung verbrachten Jahre, auch wenn sie durch Nichtbestehen der Probezeit, Austritt oder Krankheit verkürzt waren. 2Die Höchstausbildungsdauer gilt auch dann als überschritten, wenn feststeht, dass der Abschluss der Schule nicht mehr innerhalb der Höchstausbildungsdauer erreicht werden kann.
(4) 1Der Austritt lässt das einmal erworbene Recht zum Vorrücken unberührt. 2Bei einem späteren Wiedereintritt unterliegt die Schülerin bzw. der Schüler der Probezeit. 3Die Schulleiterin oder der Schulleiter der zuletzt besuchten Berufsfachschule hat die Erfüllung der Berufsschulpflicht zu überprüfen und bei Fortbestehen die zuständige oder nächstgelegene Berufsschule zu benachrichtigen.
(5) Schülerinnen und Schüler können entlassen werden, wenn Tatsachen eintreten oder bekannt werden, aus denen sich die Ungeeignetheit für den Beruf ergeben.
(6) Der Austritt einer Schülerin oder eines Schülers aus der Berufsfachschule ist schriftlich zu erklären.