Inhalt

Text gilt ab: 01.08.2025
Gesamtvorschrift gilt bis: 31.07.2030

4.   Anrechnung von Ausbildungszeiten und Zeiten beruflicher Tätigkeit

–
1Das Praktikum kann durch eine einschlägige, abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung gemäß Berufsbildungsgesetz bzw. durch eine bundes- oder landesrechtlich geregelte Berufsausbildung ersetzt werden. 2Einschlägig ist eine Berufsausbildung, wenn der Ausbildungsberuf dem Berufsfeld angehört, das der beruflichen Fachrichtung des bzw. der Studierenden entspricht.
–
Einschlägige Tätigkeiten können wie folgt angerechnet werden:
•
Berufstätigkeit
•
Werkstudierendentätigkeit
•
Praktisches Studiensemester einer Hochschule mit bis zu 24 Wochen
•
Praktika im Ausland mit bis zu 24 Wochen
•
Fachpraktische Ausbildung in der 11. Jahrgangsstufe der Fachoberschule in vollem Umfang von bis zu 18 Wochen
•
Praktische Tätigkeiten im Rahmen einer Bachelor- oder Masterarbeit, für die in einem Betrieb oder einer Einrichtung die Anwesenheit erforderlich ist, mit bis zu jeweils vier Wochen
•
Tätigkeiten im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen/Ökologischen Jahres bzw. Bundesfreiwilligendienstes
•
mit bis zu 42 Wochen bei Nachweis eines vollen Jahres
•
bei weniger als einem Jahr nach individueller Prüfung
–
Nicht einschlägige Tätigkeiten, die während des Freiwilligen Sozialen/Ökologischen Jahres bzw. Bundesfreiwilligendienstes im Zeitraum von einem halben Jahr bis zu einem Jahr erbracht werden, werden mit 8 Wochen angerechnet.
–
1Nicht einschlägige Berufsausbildungen gemäß Berufsbildungsgesetz können mit bis zu 24 Wochen auf das Berufspraktikum angerechnet werden. 2Analoges gilt für nicht einschlägige bundes- oder landesrechtlich geregelte Berufsausbildungen.