Titel:
Verfahrenstrennung
Normenketten:
VwGO § 83 S. 1, § 93
GVG 17a Abs. 2 S. 1
Schlagwort:
Abtrennung wegen beabsichtigter (Teil-)Verweisung
Vorinstanz:
VG Augsburg, Beschluss vom 17.10.2022 – Au 8 V 22.2010, Au 8 V 22.2011
Rechtsmittelinstanzen:
VGH München, Beschluss vom 02.01.2023 – 10 CS 22.2520
VGH München, Beschluss vom 20.01.2023 – 10 CS 22.2324
Tenor
Von dem Verfahren 10 CS 23.2324 werden die Anträge 2. und 3. (Antrag nach § 80 Abs. 7 VwGO und Antrag auf Herausgabe der Hunde an die Antragsgegner) abgetrennt und unter dem neuen Aktenzeichen 10 CS 22.2520 fortgeführt.
Gründe
1
Die Abtrennung beruht auf § 93 VwGO. Sie ist sachdienlich, weil der Senat davon ausgeht, dass er für die abgetrennten Anträge instanziell unzuständig ist und beabsichtigt, diese nach Anhörung der Beteiligten entsprechend § 83 Satz 1 VwGO i.V.m. § 17a Abs. 2 Satz 1 GVG an das Bayerische Verwaltungsgericht Augsburg als zuständiges Gericht der Hauptsache zu verweisen (vgl. dazu BayVGH, B.v. 14.7.2006 - 25 AS 06.1685 - juris Rn. 2).
2
Dieser Beschluss ist unanfechtbar (§ 146 Abs. 2, § 152 Abs. 1 VwGO).