Inhalt

1. Grundsätzliche Bestimmungen

1.1 Geltungsbereich

1Diese Verwaltungsvorschriften gelten für die Einwerbung, Verwaltung und die Verwendung von Drittmitteln an den staatlichen Hochschulen in Bayern sowie der Universitätsklinika. 2Für die Drittmitteleinwerbung im Bereich eines Universitätsklinikums tritt dessen Leitung an die Stelle der Leitung der Hochschule im Sinne dieser Richtlinien, soweit ihr die Verwaltung der Drittmittel übertragen ist. 3Für das Deutsche Herzzentrum gelten diese Verwaltungsvorschriften entsprechend.

1.2 Begriffsbestimmungen

1.2.1 

Drittmittel sind Zuwendungen, Spenden, Sponsoring und sonstige Leistungen aus einseitig verpflichtenden oder gegenseitigen Verträgen sowie alle sonstigen geldwerten Vorteile, die die Hochschule zur Erfüllung ihrer Aufgaben erhält.

1.2.2 

1Forschung mit Mitteln Dritter im Sinne dieser Richtlinien liegt vor, wenn Hochschulmitglieder, bei denen Forschung Inhalt ihres Hauptamtes ist, im Rahmen ihrer dienstlichen Aufgaben Forschungsvorhaben durchführen, die nicht oder nicht vollständig aus den der Hochschule zur Verfügung stehenden Landesmitteln finanziert werden (Art. 10 Abs. 1 BayHSchG). 2Sie erfolgt aufgrund von Zuwendungen Dritter oder in Ausführung von Forschungsaufträgen. 3Soweit die Hochschulmitglieder ihr Recht zur Drittmittelforschung wahrnehmen, gehören auch die Einwerbung und die ordnungsgemäße Verwendung von Drittmitteln zu ihrem Hauptamt. 4Regelungen über die Ausübung von Nebentätigkeiten bleiben unberührt.