Inhalt

2. Begriffsbestimmungen

2.1 

Telearbeitskraft ist, wer Tätigkeiten über einen ausreichend langen Zeitraum und zu mindestens 20 von Hundert seiner Arbeitszeit in räumlicher Distanz zum Dienstherrn oder Arbeitgeber erledigt und dabei durch Anbindung an das Justiznetz neue Informationstechnologien zur Datenübertragung nutzt. Telearbeit wird zugelassen als
alternierende Telearbeit, bei der die Arbeitsleistung teilweise zu Hause und teilweise an der Dienststelle erbracht wird,
reine Telearbeit, bei der die Arbeitsleistung im Wesentlichen zu Hause erbracht wird,
mobile Telearbeit, bei der die Tätigkeit nach ihrer Art überwiegend in anderen Dienststellen erbracht wird, die Vor- und Nachbereitung sowie sonstige Tätigkeiten aber unterwegs, etwa mittels Notebook, oder zu Hause erfolgen; mobile Telearbeit eignet sich insbesondere für Prüfungstätigkeiten.

2.2 

Die Wohnraumarbeitskraft erbringt die dem Dienstherrn oder Arbeitgeber geschuldete Arbeitsleistung ganz oder teilweise zu Hause, ohne mit dem Justiznetz verbunden zu sein. Wohnraumarbeit wird zugelassen als
alternierende Wohnraumarbeit, bei der die Arbeitsleistung teilweise zu Hause und teilweise an der Dienststelle erbracht wird,
reine Wohnraumarbeit, bei der die Arbeitsleistung im Wesentlichen zu Hause erbracht wird,
mobile Wohnraumarbeit, bei der die Tätigkeit nach ihrer Art überwiegend in anderen Dienststellen erbracht wird, die Vor- und Nachbereitung sowie sonstige Tätigkeiten aber unterwegs, etwa mittels Notebook, oder zu Hause erfolgen; mobile Wohnraumarbeit eignet sich insbesondere für Prüfungstätigkeiten.

2.3 

Auch bei der reinen Wohnraum- und/oder Telearbeit, die die Ausnahme bilden sollte, muss der regelmäßige Kontakt zur Dienststelle gewährleistet sein.