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BayHZG
Text gilt ab: 01.01.2019
Fassung: 09.05.2007
Art. 8
Verordnungsermächtigung
(1) 1Die Bestimmungen nach Art. 3 Abs. 1 und 2 werden durch Rechtsverordnung getroffen,
1.
wenn das Einvernehmen nach Art. 3 Abs. 5 nicht herzustellen ist,
2.
wenn die Hochschule Art. 3 Abs. 3 und Art. 4 und die hierzu ergangenen Bestimmungen nicht beachtet,
3.
wenn die Hochschule im Fall des Art. 3 Abs. 2 untätig bleibt,
4.
wenn die Hochschule bei einer Veränderung der Kapazitäten nicht unverzüglich eine Anpassung der Zulassungszahlen vornimmt und dadurch ein Verstoß gegen Art. 1 Abs. 1 droht.
2Die Hochschule ist vor Erlass der Rechtsverordnung zu hören, es sei denn, die Regelung ist unaufschiebbar.
(2) Durch Rechtsverordnung können ausführende Bestimmungen zu Art. 4 Abs. 1 erlassen werden.
(3) Für das örtliche Auswahlverfahren können durch Rechtsverordnung
1.
im Rahmen des Art. 5 Abs. 3 und 4 Quoten für einzelne Bewerbergruppen gebildet werden, soweit dies im Hinblick auf Art und Typus der erworbenen Hochschulzugangsberechtigung oder die besonderen Anforderungen der Lehramtsstudiengänge zur Sicherstellung der Chancengerechtigkeit notwendig ist,
2.
Einzelheiten der Kriterien im ergänzenden Hochschulauswahlverfahren bestimmt werden,
3.
das Zulassungsverfahren einschließlich der Fristen und der Zuständigkeiten geregelt werden; dabei kann die Verpflichtung zur elektronischen Antragstellung vorgesehen werden,
4.
das Serviceverfahren und die Teilnahme der Hochschulen am Serviceverfahren nach Art. 7a geregelt werden.
(4) Zuständig ist das Staatsministerium.