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Text gilt seit: 27.08.1976
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V. Schlussbemerkungen, Berichtspflicht

1.

Bei der Vorbereitung und dem Erlass von behördlichen Maßnahmen nach dem V. Abschnitt des Bayerischen Naturschutzgesetzes wird es wesentlich auch auf die tatsächlichen Feststellungen, z.B. die örtlichen Verhältnisse, ankommen. Für die Ermittlung sollen sich die unteren Naturschutzbehörden vorzugsweise der hauptamtlichen Fachkräfte (Art. 37 Abs. 3), der teilweise noch tätigen ehrenamtlichen Naturschutzberater und der Naturschutzwacht bedienen. Der Naturschutzbeirat ist in den in der Verordnung über die Naturschutzbeiräte vom 28. Mai 1974 (GVBI S. 250) vorgesehenen Fällen zu beteiligen.

2.

Die Regierungen als höhere Naturschutzbehörden werden unter Bezugnahme auf die zum 20. Februar 1975 erstatteten Berichte gebeten, aufgrund der Angaben der unteren Naturschutzbehörden dem Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen33 einen weiteren Bericht bis zum 1. Januar 1977 zu erstatten. Hierbei sollen die von den Naturschutzbehörden erlassenen Anordnungen zahlenmäßig aufgeführt werden; zwischen Maßnahmen zur Einräumung und zum Ausschluss des Erholungsrechts ist zu unterscheiden. Ferner ist anzugeben, in welchen Fällen eine Entschädigung zu leisten war und welchen Betrag sie umfasste. Außerdem sollen die Fälle mitgeteilt werden, in denen Gebietskörperschaften Grundstücke zur Ausübung des Erholungsrechts erworben haben.
I. A
gez. Dr. Heigl
Ministerialdirektor
LUMBl 1976 S. 135

3 [Amtl. Anm.:] Seit 14. Oktober 2003 Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.