Inhalt

ESchV
Text gilt ab: 01.01.2016
Fassung: 26.11.2015
§ 1
Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
(1) Diese Verordnung regelt
1.
die verbindliche Einteilung der landwirtschaftlichen Flächen nach dem Grad der Wasser- und Winderosionsgefährdung,
2.
die von § 6 Abs. 2 bis 4 der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung (AgrarZahlVerpflV) abweichenden Anforderungen zum Schutz des Bodens vor Erosion und
3.
den von § 5 Abs. 6 Satz 1 AgrarZahlVerpflV abweichenden Termin für das Belassen von Kulturen auf der Fläche.
(2) Im Sinn dieser Verordnung bedeutet
1.
Feldstück:
eine zusammenhängende landwirtschaftlich genutzte Fläche eines Betriebsinhabers mit einer Mindestgröße von 0,1 ha,
2.
frühe Sommerkultur:
Sommergetreide – mit Ausnahme von Mais und Hirse –, Erbsen, Ackerbohnen, Süßlupinen, sonstige Hülsenfrüchte – mit Ausnahme von Sojabohnen –, Sommerraps, Sommerrübsen, Körnersenf, Körnerhanf, Leindotter, Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen, Küchenkräuter, Faserhanf, Buchweizen, Amaranth, Quinoa, Klee, Kleegras, Klee- bzw. Luzernegras-Gemisch, Luzerne, Ackergras, Grünlandeinsaat, Radieschen, Rettich, Salate, Möhren, Petersilie, Pastinaken, Spinat, Einsaat von freiwillig stillgelegter Ackerfläche, insbesondere im Rahmen von Agrarumweltmaßnahmen,
3.
späträumende Gemüsekultur:
Grün-, Palm-, Rosen-, Rot- und Weißkohl, Wirsing, Lauch, Sellerie, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Winterrettiche.