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ZulLogV
Text gilt ab: 01.05.2019
Fassung: 19.12.2005
§ 6
(1) 1Die gemäß § 5 ausgelosten 90 Bewerber werden durch Lehrkräfte der Schule auf ihre stimmliche, sprachliche, musikalische und therapeutische Eignung für den Beruf des Logopäden geprüft. 2Nimmt einer der ausgelosten Bewerber nicht an der Auswahlprüfung teil, sind aus der Gruppe der zunächst nicht ausgelosten 90 Bewerber bis zu weitere 40 Bewerber wiederum per Los als Nachrücker zu ermitteln.
(2) 1An alle Bewerber sind dabei die gleichen Anforderungen zu stellen; diese sind an dem Berufsbild auszurichten, das sich aus der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden (LogAPrO) vom 1. Oktober 1980 (BGBl. I S. 1892) in der jeweils geltenden Fassung ergibt. 2Auf Grund der Ergebnisse aller Prüfungen sind die Bewerber in eine Rangfolge zu bringen. 3Bei stark abweichenden Beurteilungen durch die Prüfer entscheidet der Leiter der Schule.
(3) 1Die zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze werden den Bewerbern in der gemäß Abs. 2 Satz 2 festgelegten Rangfolge angeboten. 2Bewerber, die bei den Prüfungen als geeignet beurteilt worden sind, aber zunächst keine Zusage erhalten können, bleiben mit ihrem Rangplatz auf einer Warteliste. 3Sie bekommen hierüber eine Nachricht und erhalten Ausbildungsplätze, die bis zum Beginn der Ausbildung wieder frei werden, in der Reihenfolge ihres Rangplatzes angeboten. 4Bewerber, die bei den Prüfungen als nicht geeignet beurteilt worden sind, erhalten einen ablehnenden Bescheid.