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ZulLogV
Text gilt ab: 01.05.2019
Fassung: 19.12.2005
§ 2
(1) 1Bewerbungen für die Zulassung zu einer öffentlichen Berufsfachschule für Logopädie sind bei der jeweiligen Schule in der Zeit vom 1. bis 30. November für das folgende Schuljahr einzureichen. 2Zu jedem Aufnahmetermin wird ein eigenes Zulassungsverfahren durchgeführt; Zusagen für die Aufnahme zu einem späteren Termin werden nicht erteilt. 3Am Zulassungsverfahren nimmt nur teil, wer seine Bewerbung mit vollständigen Bewerbungsunterlagen (Abs. 2 und 3, § 3 Abs. 1) innerhalb der festgesetzten Anmeldefrist bei der Schule eingereicht hat; bei Postversand ist das Datum des Poststempels maßgeblich.
(2) Mit der Bewerbung hat der Bewerber den Nachweis zu erbringen, dass er die Mindestvoraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung gemäß der Berufsfachschulordnung nichtärztliche Heilberufe spätestens bis zum Beginn der Ausbildung erfüllt.
(3) 1Am Zulassungsverfahren können teilnehmen:
1.
Deutsche im Sinn des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes,
2.
Staatsangehörige eines Vertragsstaates des Europäischen Wirtschaftsraums oder
3.
sonstige Bewerber aus Drittstaaten, die entweder Deutsch als Muttersprache besitzen oder Deutschkenntnisse nachweisen, die für die Ausübung des Logopädenberufs erforderlich sind und eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht gewährleisten.
2Als Muttersprache gilt die Sprache, in der die schulische und/oder berufliche Ausbildung des Bewerbers überwiegend erfolgte. 3Der Nachweis der notwendigen Deutschkenntnisse wird durch das Große Sprachdiplom des Goethe-Instituts oder eine andere vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus allgemein oder im Einzelfall als gleichwertig anerkannte Prüfung geführt.