Text gilt ab: 18.04.1983

Rechtsgrundlagen

1 – In Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. März 1976 (BGBl l S. 546), zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. Dezember 1982 (BGBl I S. 1777), gewähren die Gemeinden den Flurbereinigungsbehörden nach § 135 Abs. 1 Satz 1 FlurbG die erforderliche Amtshilfe.
2 – Die Amtshilfe der Gemeinde richtet sich ferner nach dem Ersten Teil des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes (BayVwVfG) vom 23. Dezember 1976 (GVBl S. 544), soweit das Flurbereinigungsgesetz nicht inhaltsgleiche oder entgegenstehende Bestimmungen enthält.
3 – Für die im Flurbereinigungsgesetz vorgeschriebenen öffentlichen Bekanntmachungen gelten die Vorschriften des § 110 FlurbG und des Art. 27 Abs. 2 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (Gemeindeordnung – GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Oktober 1982 (GVBl S. 903). Soweit für Ladungen und andere Mitteilungen, die in jeder Form bekannt gegeben werden können (§ 111 Abs. 1 FlurbG), die Form der öffentlichen Bekanntmachung gewählt wird, gilt Satz 1.
4 – Für das Zustellungsverfahren gelten nach § 112 FlurbG die Vorschriften des Verwaltungszustellungsgesetzes (VwZG) sowie die Bestimmungen des § 113 FlurbG.
5 – Für das Verfahren zur Vollstreckung von Geldforderungen der Teilnehmergemeinschaft (§ 136 Abs. 1 Satz 2 FlurbG) ist Art. 26 des Bayerischen Verwaltungszustellungs- und Vollstreckungsgesetzes (VwZVG) maßgebend.