Inhalt

7. Zusammenarbeit

Bei der sonderpädagogischen Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen des Lernens ist eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule erforderlich. Die Lehrkräfte erhalten durch Gespräche mit den Eltern und bei Hausbesuchen Hinweise über Erleben und Verhalten der Kinder und Jugendlichen außerhalb der Schule. Sie informieren ihrerseits die Eltern über wichtige Beobachtungen und die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen und beraten sich mit ihnen über Ziele und Möglichkeiten der Förderung.
Darüber hinaus verständigen sich die Lehrkräfte mit den Eltern über weiterführende Hilfen, therapeutische Angebote und familienunterstützende Maßnahmen außerschulischer Träger sowie über andere Möglichkeiten der Förderung der Kinder und Jugendlichen. Absprachen zwischen Lehrkräften, Eltern und anderen Maßnahmeträgern über zu vereinbarende Förder- und Erziehungsziele sollen zur Umsetzung der notwendigen und realisierbaren Maßnahmen führen.
Ebenso unverzichtbar ist eine verbindliche und qualifizierte Zusammenarbeit aller Lehrkräfte einer Schule zur Planung und Umsetzung einer umfassenden Förderung der Kinder und Jugendlichen. Beim Eintritt in die Schule und beim Übergang in die Arbeitswelt bedarf die sonderpädagogische Förderung einer Ergänzung durch Maßnahmen unterschiedlicher Dienste und Leistungsträger. Daher arbeiten Schulen und Eltern mit den Gesundheits-, Sozial- und Jugendämtern, den schulpsychologischen, schul- und fachärztlichen Diensten, den Erziehungsberatungsstellen, Einrichtungen der Frühförderung, weiteren Fachleuten und Institutionen, Arbeitsämtern, Kammern und Betrieben im Interesse einer abgestimmten Förderung zusammen. Um den Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten für ihre Freizeitgestaltung zu erschließen, wirken die Lehrkräfte mit Trägern außerschulischer Sport-, Freizeit- und Bildungsangebote zusammen.