Inhalt

2. Aufgaben

2.1 

Bereitstellung von Informationen für den Einsatz neuer Medien im Fachunterricht und Entwicklung innovativer Unterrichtsmodelle
Die Landesbeauftragten haben die Aufgabe, aktuelle und unterrichtsrelevante Informationen zu Didaktik und Methodik des fachspezifischen Medieneinsatzes zusammenzustellen und ihre Erkenntnisse an geeigneter Stelle bereitzustellen. Sie regen innovative Vorhaben in den Gymnasien an und entwickeln dazu Modelle (ggf. in Zusammenarbeit mit anderen Lehrkräften, wie z.B. den Medienpädagogisch-informationstechnischen Beratungslehrkräften).

2.2 

Beratung von Multiplikatorengruppen
Die Beratungstätigkeit der Landesbeauftragten beschränkt sich auf die Beratung von Multiplikatoren, z.B. Fachbetreuer, Seminarlehrkräfte oder Lehrkräfte, die an ihren Schulen mit der Einführung innovativer Modelle (z.B. Laptopklassen) beauftragt sind. Die Zusammenarbeit mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung ist deshalb anlassbezogen wünschenswert. Die Teilnahme an Veranstaltungen der Akademie oder an Regionalen Lehrerfortbildungen erfolgt in enger Absprache mit der Schulleitung des Landesbeauftragten.

2.3 

Prüfung fachbezogener digitaler Medien auf unterrichtliche Eignung und Veröffentlichung der Ergebnisse
Die Landesbeauftragten für den Computereinsatz im Fachunterricht prüfen digitale Bildungsmedien und erstellen dazu fachliche Beurteilungen. Ihre Gutachten werden in der Datenbank i-CD-ROM des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung veröffentlicht. Das Staatsinstitut leitet nach Möglichkeit für die Dauer der Begutachtung Prüfexemplare an die Landesbeauftragten weiter.

2.4 

Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)
Die Landesbeauftragten halten mindestens eine Besprechung zu Beginn eines Schuljahres mit dem für sie zuständigen Fachreferenten der Abteilung Gymnasium am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung ab und stimmen dabei aktuelle Vorhaben und deren Veröffentlichung ab.