Inhalt

5. Zu § 8

5.1  Ausbildungspläne

1Die Ausbildung wird in einem Curricularen Ausbildungsplan (CA) geregelt. 2Der CA wird nach den Vorgaben des Staatsministeriums von der Akademie im Benehmen mit dem StMAS erstellt und fortgeführt. 3Er bedarf der Zustimmung des Staatsministeriums.

5.2  Ablauf der Klausuren, Nichtteilnahme

5.2.1 

1Die Klausuren sind unter prüfungsgemäßen Bedingungen zu fertigen. 2Wer an einer Klausur aus einem wichtigen Grund nicht teilnehmen kann, hat dies glaubhaft zu machen. 3In diesem Fall ist die Klausur unverzüglich nachzuholen. 4An die Stelle der schriftlichen Nachholarbeit kann auf Anordnung der Akademie auch ein Prüfungsgespräch von 30 Minuten Dauer treten. 5Es wird von zwei Prüfern oder Prüferinnen durchgeführt, die sich auf eine ganze Prüfungsnote einigen.

5.2.2 

1Für die Erstellung und Bewertung der Klausuren ist die Akademie zuständig. 2Bei der Bewertung der Klausuren werden nur ganze Noten erteilt. 3Die Notenskala ist möglichst auszuschöpfen.

5.2.3 

1Die in § 7 genannten Fächergruppen gelten nur für den Schwerpunkt der jeweiligen Klausur. 2Sie können jederzeit mit Lehrfächern anderer Fächergruppen verknüpft werden.

5.2.4 

1Die Glaubhaftmachung der Verhinderung (Nr. 5.2.1 Satz 2) erfolgt regelmäßig durch ein ärztliches Attest. 2Auf Verlangen der Akademie hat die Glaubhaftmachung durch das Attest eines Amts- oder Vertrauensarztes bzw. einer Amts- oder Vertrauensärztin oder eines von der Akademie vorgeschlagenen Arztes bzw. Ärztin zu erfolgen.

5.3  Fachvortrag

5.3.1 

1Die Auszubildenden haben einen dreißigminütigen Fachvortrag zu halten. 2Zur Auswahl der Themen wird eine Liste, die in Themenblöcke unterteilt ist, durch den Prüfungsausschuss erstellt; die Themenzuordnung erfolgt im Losverfahren. 3Im Losverfahren ist zu gewährleisten, dass die Teilnehmer kein Thema erhalten, das ihre Tätigkeit der letzten fünf Jahre abbildet. 4Das Losverfahren erfolgt in zwei Stufen. 5Zunächst wird ein Themenblock gelost und im Anschluss erfolgt das Auslosen des dazugehörigen Themas. 6Eigene Themenvorschläge der Auszubildenden können vom Prüfungsausschuss angenommen und für den Fachvortrag zugelassen werden. 7Der Themenvorschlag muss sich dabei auf den zugelosten Themenblock beziehen. 8Die Themenzuordnung erfolgt zum Abschluss des Fachlehrgangs I.

5.3.2 

1Zum Vortrag ist auch eine kurze schriftliche Ausarbeitung (Handout) zu fertigen. 2Diese ist spätestens eine Woche vor Beginn des Vortragsblocks vorzulegen.

5.3.3 

1Durch zwei Prüfer werden insbesondere Inhalt, Vortrag und Handout bewertet. 2Die sich daraus ergebende Gesamtnote errechnet sich auf eine Dezimalzahl (Summe der beiden Einzelnoten geteilt durch zwei) und fließt in die Gesamtprüfungsnote ein (vergleiche § 20 Abs. 1 FachV-GA).

5.3.4 

Wird die Qualifikationsprüfung nicht bestanden oder der bzw. die Auszubildende nicht zur Prüfung zugelassen, fließt das Ergebnis des Fachvortrags in die Wiederholungsprüfung ein.