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Text gilt seit: 15.07.1994
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3. Grenzüberschreitende Planungen

3.1 

Bestimmung grenzüberschreitender interregionaler Kooperationsräume
Als Grundlage für eine abgestimmte Entwicklung und intensivere Zusammenarbeit zwischen den Regionen, Landkreisen und Gemeinden, insbesondere in den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Verkehr und Umwelt, streben beide Länder die Bestimmung grenzüberschreitender interregionaler Kooperationsräume mit der Möglichkeit an, gemeinsame Festlegungen für den bayerisch-thüringischen Grenzraum zu treffen. Die Abgrenzung der Kooperationsräume sowie Organisation und Verfahren der Zusammenarbeit sollen von den obersten Landesplanungsbehörden nach der kommunalen Gebietsreform in Thüringen in enger Abstimmung mit den kommunalen Gebietskörperschaften und regionalen Planungsverbänden beziehungsweise -gemeinschaften gesondert vereinbart werden.

3.2 

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zentraler Orte
In den interregionalen Kooperationsräumen wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zentraler Orte, auch im Hinblick auf die Entwicklung gemeinsamer zentraler Orte mit grenzüberschreitenden Versorgungsbereichen, besonders unterstützt. Die landesplanerische Festlegung der grenzüberschreitend zentralen Orte soll insbesondere in Abstimmung mit den jeweiligen Gemeinden und unter Berücksichtigung des Fortschritts der interkommunalen Zusammenarbeit erfolgen.
Engnitzthal, den 6. Mai 1994
Für den Freistaat Thüringen
Für den Freistaat Bayern
Dr. Bernhard Vogel
Dr. Edmund Stoiber
Ministerpräsident
Ministerpräsident