Inhalt

Text gilt seit: 01.01.2016
gesamte Vorschrift gilt bis: 31.12.2019

4. Durchführung

4.1 Zeitlicher Ablauf

Die Durchführung des 26. Wettbewerbs erfolgt in vier Stufen:
Kreisentscheid im Jahr 2016:
Anmeldung bis 1. Juni 2016
Bezirksentscheid im Jahr 2017:
Weitermeldung bis 15. November 2016
Landesentscheid im Jahr 2018:
Weitermeldung bis 15. November 2017
Bundesentscheid im Jahr 2019:
Weitermeldung nach Vorgabe des Bundes.

4.2 Vorbereitung

1Den am Wettbewerb beteiligten Gemeinden und Gemeindeteilen wird die Bildung eines Arbeitskreises empfohlen, der die notwendigen Vorbereitungen trifft. 2Diesem Ausschuss sollten neben Personen, die am Wettbewerb besonders interessiert sind, auch Sachkundige aus den Bereichen, die beurteilt und bewertet werden, angehören. 3Es wird weiterhin angeregt, zur Beratung frühzeitig die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege, den Kreisbaumeister, die Fachkraft für Naturschutz und Landschaftspflege und einen Vertreter für die Belange von Denkmalschutz und -pflege hinzuzuziehen. 4Vor Aufnahme der Arbeiten sollen ein auf die Bewertungsmerkmale (vgl. Nr. 5) abgestimmtes Konzept aller Maßnahmen unter Beratung durch den Landkreis erstellt sowie der Ist-Zustand aufgenommen und durch Fotos (schwarz-weiß oder farbig, möglichst Postkartenformat) dokumentiert werden. 5Die Anmeldung der Teilnehmer zum Wettbewerb sollte bis spätestens 1. Juni 2016 der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorliegen. 6Die Anmeldung zum Kreisentscheid erfolgt hierbei in der Regel bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege. 7Im Fall eines laufenden Verfahrens nach dem Flurbereinigungsrecht in Dorf oder/und Flur empfiehlt es sich, auch das zuständige Amt für Ländliche Entwicklung von der Teilnahme am Wettbewerb zu benachrichtigen. 8Für Gemeinden und Gemeindeteile, welche ein Dorferneuerungs- oder Flurneuordnungsverfahren in Erwägung ziehen oder beantragt haben, empfiehlt sich die Teilnahme am Wettbewerb besonders. 9Durch die Teilnahme am Wettbewerb werden Vorleistungen erbracht, die ein späteres Verfahren in Dorf oder/und Flur erleichtern.

4.3 Kreisentscheid 2016

1Auf Landkreisebene liegt die Federführung bei der Kreisverwaltungsbehörde. 2Die Kreisverwaltungsbehörde bildet im Benehmen mit dem zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eine Kommission, die den Wettbewerb organisatorisch und fachlich unterstützt. 3Diese Kommission ist zugleich Bewertungskommission für den Kreisentscheid. 4Den Vorsitz führt die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege. 5Sie bewertet nicht mit. 6Als Juroren in dieser Kommission sollten Vertreter beiderlei Geschlechts aus den Bereichen
der Landwirtschaft (z.B. Hauswirtschaft, Kreisbäuerin),
der Gemeindeverwaltung (z.B. Bürgermeister),
der Jugend (z.B. Kreisjugendring),
des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege,
der Grünordnung und Landespflege,
des Bauwesens,
des fachlichen Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie
der Kreisheimatpflege
mitwirken. 7Die Kreisverwaltungsbehörden benennen der zuständigen „Abteilung Gartenbau“ am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Gartenbauzentrum) die Bewerber für den Bezirksentscheid mittels einer Teilnehmerliste – getrennt nach den Gruppen A und B, unter Vorlage der jeweiligen Anmeldeunterlagen und der Besichtigungsberichte zum Kreisentscheid. 8Bei Einsendung unvollständiger Unterlagen oder bei verspäteter Einreichung besteht kein Anspruch auf Teilnahme am Bezirksentscheid. 9Je nach Anzahl der Teilnehmer in den Landkreisen ist nach folgendem Schlüssel zu melden:
Zahl der Teilnehmer
im Landkreis
Höchstzahl der Teilnehmer
am Bezirksentscheid
Gruppe A
Gruppe A
2 bis 5
1
6 bis 15
1 oder 2*
16 bis 30
2 oder 3*
über 30
3 oder 4*
Gruppe B
Gruppe B
2 bis 5
1
6 bis 10
2 oder 3*
über 10
3 oder 4*
* Davon mindestens ein Teilnehmer mit keiner bzw. vergleichsweise geringer öffentlicher Förderung oder ein Teilnehmer, der in früheren Jahren bereits auf Bezirksebene eine Auszeichnung erhalten hat (entsprechender Hinweis ist im Besichtigungsbericht erforderlich).
10Hat sich in der Gruppe A oder B nur ein Bewerber beteiligt, ist dieser der anderen Gruppe zuzuordnen, damit eine Teilnahme möglich ist. 11Soweit Stadtteile kreisfreier Städte teilnehmen, gelten die Regelungen für Landkreise entsprechend. 12Einzelheiten regelt das zuständige Gartenbauzentrum. 13Die Kreisverwaltungsbehörden melden den Gartenbauzentren die Teilnehmer am Regierungsbezirksentscheid bis spätestens 15. November 2016. 14Auf Kreisebene besteht darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte im Wettbewerbssinn festzulegen und diese gesondert zu würdigen. 15Damit soll den Dörfern der Zugang zum Wettbewerb erleichtert werden.

4.4 Bezirksentscheid 2017

1Auf Bezirksebene ist die Bewertungskommission durch das Gartenbauzentrum zu berufen. 2Den Vorsitz übernimmt der Leiter der Abteilung Gartenbau. 3Er bewertet nicht mit. 4Als Juroren werden vorgeschlagen Vertreter beiderlei Geschlechts
des Amtes für Ländliche Entwicklung,
der Gemeindeverwaltung (z.B. Bürgermeister),
der Jugend (z.B. Bezirksjugendring),
des Bezirksverbands für Gartenbau und Landespflege,
der Landwirtschaft (z.B. Hauswirtschaft, Bezirksbäuerin),
der Kreisfachberatungen für Gartenkultur und Landespflege,
des Bauwesens,
der Grünordnung und Landespflege,
des fachlichen Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie
der Bezirksheimatpflege.
5Die Gartenbauzentren melden dem Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Teilnehmer zum Landesentscheid bis spätestens 15. November 2017 nach dem folgenden Schlüssel:
Zahl der Teilnehmer
im Regierungsbezirk
Höchstzahl der Teilnehmer
am Landesentscheid
2 bis 10
1
11 bis 40
2
41 bis 70
3
71 bis 100
4
über 100
5
6Es kann unberücksichtigt bleiben, ob es sich um Teilnehmer der Gruppen A oder B handelt. 7Die Anmeldung zum Wettbewerb einschließlich aller zur Anmeldung geforderten Unterlagen, die Besichtigungsberichte und eine Teilnehmerliste sind jeder Teilnehmermeldung für den Landesentscheid beizugeben. 8Bei Einsendung unvollständiger Unterlagen oder verspäteter Einreichung besteht kein Anspruch auf die Teilnahme am Landesentscheid.

4.5 Landesentscheid 2018

1Auf Landesebene wird die Bewertungskommission durch das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten berufen. 2Den Vorsitz übernimmt der Leiter des Referats „Weinbau und Gartenbau“ des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. 3Er bewertet nicht mit. 4Die Landesbewertungskommission führt den Entscheid auf Landesebene durch. 5Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten meldet die Landessieger termingerecht zum Bundesentscheid.

4.6 Bundesentscheid 2019

1Die Bundesbewertungskommission wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz berufen und ermittelt die Bundessieger. 2Voraussetzung für die Teilnahme am Bundesentscheid ist die erfolgreiche Teilnahme am vorangegangenen Landesentscheid. 3Je nach Anzahl aller Teilnehmer in Bayern wird nach folgendem Schlüssel gemeldet:
Zahl der Teilnehmer
in Bayern
Höchstzahl der Teilnehmer
am Bundesentscheid
(Landessieger)
bis 50
1
51 bis 150
2
151 bis 300
3
301 bis 450
4
451 bis 600
5
601 bis 750
6
751 bis 900
je zusätzlich 150 Teilnehmer
7
1 Landessieger zusätzlich