Text gilt seit: 01.01.2017
gesamte Vorschrift gilt bis: 31.12.2019

5. Schadensfeststellung

1Bemessungsgrundlage der Förderung sind die Reparaturkosten bzw. der durch einen geeigneten externen Sachverständigen oder eine andere fachkundige Stelle festgestellte Wiederherstellungs- bzw. Ersatzbeschaffungswert der geschädigten/zerstörten Wirtschaftsgüter. 2Als Sachverständige bzw. fachkundige Stelle können beispielsweise Steuerberater oder Experten von Kommunen und kommunalen Gesellschaften fungieren. 3Vom Wiederherstellungs-/Ersatzbeschaffungswert ist ein Abzug „Neu für Alt“ durchzuführen (Vorteilsausgleich). 4Der Abzug „Neu für Alt“ erfolgt für die geschädigten Wirtschaftsgüter grundsätzlich nach folgenden Kriterien:
Bereits abgelaufener Anteil der
individuellen Nutzungsdauer (%)
Prozentualer Abzug vom Neupreis (%)
bei „neu für alt “
Bis 10 %
0
> 10 % bis 33 %
–10 %
> 33 % bis 66 %
–20 %
> 66 %
–30 %
5Der vom Antragssteller angegebene abgelaufene Anteil der individuellen Nutzungsdauer ist durch den Sachverständigen bzw. eine andere fachkundige Stelle festzustellen. 6Bei Reparaturkosten wird kein Abzug „Neu für Alt“ vorgenommen. 7Für die Ersatzbeschaffung geringwertiger Wirtschaftsgüter ist kein Abzug „Neu für Alt“ durchzuführen; stattdessen ist vom Neupreis ein pauschaler Abschlag in Höhe von 10 % (Vorteilsausgleich) vorzunehmen.