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BayBodSchVwV
Text gilt ab: 22.07.2000

7 Bodeninformationssystem

Das Geologische Landesamt führt das Bodeninformationssystem nach Art. 7 BayBodSchG in Verbindung mit Art. 2 des Gesetzes über die Aufgaben des Geologischen Landesamtes. Es befindet sich im Aufbau und soll ab Mitte 2003 funktionstüchtig sein.
Das Bodeninformationssystem umfasst die beim Geologischen Landesamt vorliegenden Daten über die Beschaffenheit des Bodens und des tieferen Untergrunds. Es steht dem Geologischen Landesamt, den Wasserwirtschaftsämtern und anderen fachlich berührten Behörden als zentraler Datenpool des vorsorgenden Bodenschutzes zur Verfügung. Es soll unter Nutzung des Behördennetzes den Datenaustausch online ermöglichen. Zusätzlich dienen die Inhalte des Bodeninformationssystems gemäß § 19 BBodSchG dem Datenaustausch mit dem Bund. Auch der Öffentlichkeit sollen aufbereitete Daten aus dem Bodeninformationssystem zur Verfügung gestellt werden. Die Zugangsrechte werden im Einzelnen noch festgelegt.
Der Datenbestand wird durch Fortschreibung im Geologischen Landesamt und bei den Wasserwirtschaftsämtern ergänzt und aktualisiert. Die Wasserwirtschaftsämter stellen die von ihnen im Rahmen des vorsorgenden Bodenschutzes nach den Vorgaben des Geologischen Landesamtes erhobenen Daten im Bodeninformationssystem zur Verfügung. Sie prüfen vor Eingabe von Bodendaten, die von staatlichen und sonstigen öffentlichen Stellen (Art. 8 BayBodSchG) in einer standardisierten, EDV-gerechten Form eingehen oder im Rahmen des vorsorgenden Bodenschutzes nach eigener Entscheidung zur Verfügung gestellt werden, deren Verwendbarkeit und Nutzen für das Bodeninformationssystem.