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KHSchRV
in Kraft ab: 01.02.2015
Fassung: 27.02.2007
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Verordnung über abweichende Regelungen vom Bayerischen Hochschulgesetz an Kunsthochschulen
(Kunsthochschulregelungsverordnung – KHSchRV)
Vom 27. Februar 2007
(GVBl. S. 214)
BayRS 2210-3-2-K

Zuletzt geändert durch § 1 Fünfte ÄndVO vom 8. 1. 2015
(GVBl. S. 13)
Auf Grund des Art. 106 Abs. 2 Satz 1 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) vom 23. Mai 2006 (GVBl S. 245, BayRS 2210-1-1-WFK) erlässt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst folgende Verordnung:
§ 1
Geltungsbereich
Diese Verordnung trifft für die bayerischen Kunsthochschulen (Art. 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BayHSchG) abweichende Regelungen von Bestimmungen des Bayerischen Hochschulgesetzes.
§ 2
Präsident, Präsidentin
1Abweichend von Art. 21 Abs. 1 Satz 3 BayHSchG wird der Wahlvorschlag von dem oder der stellvertretenden Vorsitzenden des Senats (Art. 25 Abs. 2 BayHSchG) und von dem oder der Vorsitzenden des Hochschulrats (Art. 26 Abs. 4 Satz 1 BayHSchG) gemeinsam auf der Grundlage von Vorschlägen von Mitgliedern des Hochschulrats erstellt.2Ist eine Kunsthochschule in Fakultäten gegliedert, können auch Dekane und Dekaninnen Vorschläge unterbreiten.
§ 2a
(aufgehoben)
§ 3
Kanzler, Kanzlerin
Abweichend von Art. 23 Abs. 3 Satz 2 BayHSchG ist der Kanzler oder die Kanzlerin auch als Dienstvorgesetzter oder Dienstvorgesetzte nicht an Weisungen der Hochschulleitung und des oder der Dienstvorgesetzten gebunden.
§ 4
Senat
1Abweichend von Art. 25 Abs. 1 Satz 1 BayHSchG gehören dem Senat auch der Präsident oder die Präsidentin und der Kanzler oder die Kanzlerin sowie zwei weitere Vertreter und Vertreterinnen nach Art. 25 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BayHSchG an; die übrigen Mitglieder der Hochschulleitung wirken in den Sitzungen beratend mit.2Vorbehaltlich einer anderen Regelung in der Grundordnung wird von Art. 25 Abs. 2 BayHSchG insoweit abgewichen, als der Präsident oder die Präsidentin Vorsitzender oder Vorsitzende des Senats ist.
§ 5
Hochschulrat
1Abweichend von Art. 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BayHSchG gehören dem Hochschulrat die gewählten Mitglieder des Senats nach Art. 25 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 2 bis 4 BayHSchG sowie fünf Vertreter und Vertreterinnen nach Art. 25 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BayHSchG an, deren Bestimmung durch Beschluss des Senats erfolgt.2Abweichend von Art. 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BayHSchG beträgt die Zahl der nicht hochschulangehörigen Mitglieder neun.3Abweichend von Art. 26 Abs. 1 Satz 2 BayHSchG können dem Hochschulrat als Mitglieder nach Art. 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BayHSchG auch Persönlichkeiten angehören, denen die Würde eines Ehrensenators oder einer Ehrensenatorin, eines Ehrenbürgers oder einer Ehrenbürgerin oder eines Ehrenmitglieds der Hochschule verliehen ist.4Abweichend von Art. 26 Abs. 4 Satz 2 BayHSchG wählt der Hochschulrat aus seiner Mitte einen Vertreter oder eine Vertreterin nach Art. 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BayHSchG zur Stellvertretung.
§ 5a
Studierendenvertretung an der Hochschule für Musik und Theater München
1Abweichend von Art. 52 Abs. 2 bis 7 BayHSchG erfolgt die Mitwirkung der Studierenden außer durch die Mitwirkung ihrer gesetzlichen Vertreter und Vertreterinnen in den Hochschulorganen durch die Studierendenvertretung.2Die Studierendenvertretung ist das höchste beschlussfassende Gremium der Studierenden und besteht aus sieben Vertretern oder Vertreterinnen der Studierenden.3Mitglieder sind die Vertreter und Vertreterinnen der Studierenden im Senat sowie fünf weitere Vertreter und Vertreterinnen, die von den Studierenden der Hochschule gewählt werden; Art. 38 Abs. 1 BayHSchG gilt entsprechend.4Das Nähere, insbesondere zu den Aufgaben, zur Wahl, zur Geschäftsordnung, zum Zusammentreten und zur Beschlussfassung regelt die Grundordnung, die notwendige Abweichungen von der Wahlordnung für die staatlichen Hochschulen vorsehen kann.5 Art. 52 Abs. 6 und Art. 53 BayHSchG gelten für die Studierendenvertretung entsprechend.
§ 6
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
1Diese Verordnung tritt am 1. April 2007 in Kraft; sie tritt mit Ablauf des 30. September 2021 außer Kraft.2 Art. 98 und 99 BayHSchG bleiben unberührt.