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BFSO MTA PTA
in Kraft ab: 01.08.2016
Fassung: 03.09.1987
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Schulordnung für die Berufsfachschulen für technische Assistenten in der Medizin, Diätassistenten und pharmazeutisch-technische Assistenten
(Berufsfachschulordnung Technische Assistenten Medizin/Pharmazie – BFSO MTA PTA)
Vom 3. September 1987
(GVBl. S. 325)
BayRS 2236-4-1-7-K

Vollzitat nach RedR: Berufsfachschulordnung Technische Assistenten Medizin/Pharmazie (BFSO MTA PTA) vom 3. September 1987 (GVBl. S. 325, BayRS 2236-4-1-7-K), die zuletzt durch § 14 der Verordnung vom 1. Juli 2016 (GVBl. S. 193) geändert worden ist
Auf Grund von Art. 23 Abs. 2 Satz 1, Art. 24 Abs. 2, Art. 28 Sätze 2 und 3, Art. 30 Abs. 3, Art. 31 Abs. 4, Art. 32 Abs. 4 Satz 2, Art. 34 Abs. 1 Nr. 6, Art. 37 Abs. 6, Art. 40 Abs. 8, Art. 41 Abs. 4, Art. 61 Abs. 1 Satz 2, Art. 63 Abs. 9, Art. 66, Art. 93 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 und Art. 97 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) sowie Art. 13 und Art. 17 Abs. 1 des Gesetzes über das berufliche Schulwesen erläßt das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus folgende Verordnung:

Inhaltsübersicht

Erster Teil Allgemeines
§ 1 Geltungsbereich
§ 2 Ausbildungsziele
§ 3 Ausbildungsdauer
Zweiter Teil Aufnahme
§ 4 Aufnahmevoraussetzungen
§ 5 Anmeldung
§ 6 Probezeit
§ 7 Übertritt
Dritter Teil Inhalte des Unterrichts, Grundsätze des Schulbetriebs
§ 8 Stundentafeln, Lehrpläne
§ 9 Praktische Ausbildung außerhalb der Berufsfachschule
§ 10 (aufgehoben)
§ 11 Klassen und andere Unterrichtsgruppen an öffentlichen Berufsfachschulen
§ 12 Stundenpläne, Unterrichtszeit
§ 13 Ferien
§ 14 Teilnahme
§ 15 Verhinderung
§ 16 Befreiung
§ 17 Beurlaubung
§ 18 Beendigung des Schulbesuchs
Vierter Teil Hausaufgaben, Leistungsnachweise, Vorrücken und Wiederholen, Zeugnisse
§ 19 Hausaufgaben
§ 20 Nachweise des Leistungsstands
§ 21 Schulaufgaben, Kurzarbeiten
§ 22 Stegreifaufgaben, mündliche Leistungsnachweise
§ 23 Besprechung
§ 24 Nachholung von Leistungsnachweisen
§ 25 Bewertung der Leistungen
§ 26 Bildung der Jahresfortgangsnoten
§ 27 Entscheidung über das Vorrücken
§ 28 Notenausgleich
§ 29 Vorrücken auf Probe
§ 30 Verbot des Wiederholens
§ 31 (aufgehoben)
§ 32 Jahreszeugnisse, Teilnahmebescheinigungen
§ 33 Bescheinigung über die Dauer des Schulbesuchs
§ 33a
Fünfter Teil Prüfungen
§ 34 Anwendungsbereich
§ 35 (aufgehoben)
§ 36 (aufgehoben)
§ 37 (aufgehoben)
§ 38 (aufgehoben)
§ 39 (aufgehoben)
§ 40 (aufgehoben)
§ 41 (aufgehoben)
§ 42 (aufgehoben)
§ 43 (aufgehoben)
§ 44 (aufgehoben)
§ 45 (aufgehoben)
§ 46 Abschlußzeugnis
§ 46a Mittlerer Schulabschluß
Sechster Teil Schulleiter, Lehrerkonferenz, Klassenkonferenz
§ 47 Schulleiter
§ 48 Aufgaben der Lehrerkonferenz
§ 49 Sitzungen
§ 50 Einberufung
§ 51 Teilnahmepflicht
§ 52 Tagesordnung
§ 53 Beschlußfähigkeit
§ 54 Stimmberechtigung
§ 55 Beschlußfassung
§ 56 Niederschrift
§ 57 Klassenkonferenz
Siebter Teil Einrichtungen zur Mitgestaltung des schulischen Lebens
Abschnitt I Schülermitverantwortung
§ 58 Allgemeines
§ 59 Klassensprecher, Klassensprecherversammlung
§ 60 Schülersprecher, Schülerausschuß
§ 61 Geschäftsordnung
§ 62 Finanzierung und finanzielle Abwicklung von Veranstaltungen der Schülermitverwaltung (SMV)
§ 63 (aufgehoben)
§ 64 Abschluß von Rechtsgeschäften
Abschnitt II Elternvertretung
§ 65 Elternvertretung
Achter Teil Veranstaltungen und Tätigkeiten nicht zur Schule gehöriger Personen, Erhebungen
§ 66 Veranstaltungen nicht zur Schule gehöriger Personen, Informationsbesuche
§ 67 Sammlungen und Spenden
§ 68 Pausenverkauf, Sammelbestellungen
§ 69 Druckschriften, Plakate
§ 70 Bild-, Film-, Fernseh- und Tonaufnahmen
§ 71 Erhebungen
Neunter Teil Folgen von Pflichtverletzungen
§ 72 Verfehlungen während der fachpraktischen Ausbildung
§ 73 (aufgehoben)
Zehnter Teil Schlußvorschriften
§ 74 Schulaufsicht
§ 75 Haftpflichtversicherung
§ 76 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Erster Teil Allgemeines (vgl. Art. 1 bis 3 BayEUG)*)


*) [Amtl. Anm.:] Diese Hinweise auf Artikel des BayEUG sind lediglich redaktioneller Art.
§ 1
Geltungsbereich
(1) Diese Schulordnung gilt für die öffentlichen Berufsfachschulen für technische Assistenten in der Medizin, für Diätassistenten und für pharmazeutisch-technische Assistenten und die staatlich anerkannten Berufsfachschulen für technische Assistenten in der Medizin, für Zytologieassistenten, für Diätassistenten und für pharmazeutisch-technische Assistenten mit dem Charakter einer öffentlichen Schule.
(2) Für Ersatzschulen gilt diese Schulordnung im Rahmen der Art. 90, 92 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 5 Sätze 1 und 2 sowie Art. 93 BayEUG, für staatlich anerkannte Ersatzschulen gilt sie darüber hinaus im Rahmen des Art. 100 Abs. 2 BayEUG.
§ 2
Ausbildungsziele
(1) 1Die Berufsfachschule für technische Assistenten in der Medizin dient der Ausbildung nach §§ 4 und 8 des Gesetzes über technische Assistenten in der Medizin (MTA-Gesetz – MTAG) vom 2. August 1993 (BGBl I S. 1402). 2Sie kann eine oder mehrere der Fachrichtungen „medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten“, „medizinischtechnische Radiologieassistenten“, „medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik“ und „veterinärmedizinischtechnische Assistenten“ führen.
(2) Die Berufsfachschule für Diätassistenten dient der Ausbildung nach §§ 4 und 8 Abs. 1 des Gesetzes über den Beruf der Diätassistentin und des Diätassistenten (Diätassistentengesetz – DiätAssG) vom 8. März 1994 (BGBl I S. 446).
(3) Die Berufsfachschule für pharmazeutischtechnische Assistenten dient der Ausbildung nach §§ 5 und 7 Abs. 1 des Gesetzes über den Beruf des pharmazeutisch-technischen Assistenten (im Folgenden: PTAG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 1997 (BGBl I S. 2349).
§ 3
Ausbildungsdauer
1Die Ausbildung der medizinisch-technischen Assistenten und der Diätassistenten dauert unbeschadet § 7 MTAG und §§ 7 und 12 DiätAssG drei Schuljahre. 2Die Ausbildung der pharmazeutisch-technischen Assistenten dauert unbeschadet § 16 Abs. 1 der Ausbildungs-und Prüfungsverordnung für pharmazeutisch-technische Assistentinnen und parmazeutisch-technische Assistenten (PTA-APrV) vom 23. September 1997 (BGBl I S. 2352) zwei Schuljahre.

Zweiter Teil Aufnahme (vgl. Art. 44 BayEUG)

§ 4
Aufnahmevoraussetzungen
(1) 1Die Aufnahme setzt die gesundheitliche Eignung für den angestrebten Beruf voraus. 2Sie setzt ferner voraus:
1.
bei der Berufsfachschule für medizinischtechnische Assistenten einen mittleren Schulabschluß oder eine nach dem Hauptschulabschluß oder einem gleichwertigen Abschluß abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (vgl. § 5 Nr. 2 MTAG),
2.
bei der Berufsfachschule für Diätassistenten einen mittleren Schulabschluß oder eine nach dem Hauptschulabschluß oder einem gleichwertigen Abschluß abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (vgl. § 5 Nr. 2 DiätAssG),
3.
bei der Berufsfachschule für pharmazeutisch-technische Assistenten einen mittleren Schulabschluß (vgl. § 5 Abs. 2 PTAG).
(2) 1Die Entscheidung über die Aufnahme trifft der Schulleiter. 2Die Aufnahme ist zu versagen, wenn
1.
das Vorliegen der allgemeinen Aufnahmevoraussetzungen nicht vollständig nachgewiesen ist,
2.
der Bewerber die staatliche Prüfung an einer Berufsfachschule der gleichen Ausbildungsrichtung bereits abgelegt hat, nicht bestanden hat und nicht mehr wiederholen darf,
3.
der Bewerber die Probezeit an einer Berufsfachschule der gleichen Ausbildungsrichtung bereits zweimal nicht bestanden hat,
4.
Tatsachen vorliegen, die nach Feststellung der zuständigen Regierung gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 2 MTAG, § 2 Abs. 1 Nr. 2 DiätAssG oder § 2 Abs. 1 Nr. 2 PTAG die Versagung der Erlaubnis rechtfertigen würden; die Regierung kann Schüler ausnahmsweise zulassen, wenn die festgestellten Tatsachen zwar zum Zeitpunkt der Entscheidung die Versagung der Erlaubnis rechtfertigen würden, das Hindernis für die Zukunft jedoch behebbar erscheint und es unverhältnismäßig wäre, seinetwegen bereits die Ausbildung zu verhindern.
§ 5
Anmeldung
(1) 1Der Antrag ist auf Aufnahme in den ersten Ausbildungsabschnitt zu stellen. 2Die Schule gibt die Termine für die Anmeldung örtlich in geeigneter Weise bekannt. 3Die Termine dürfen nicht früher als ein Jahr vor Schuljahresbeginn angesetzt werden.
(2) Anmelden können sich Bewerber, die zum Anmeldetermin die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen oder glaubhaft machen, daß sie sie bis zum Unterrichtsbeginn des ersten Schuljahres erfüllen werden.
(3) 1Dem Antrag auf Aufnahme sind beizufügen:
1.
ein Lebenslauf,
2.
die Nachweise über die geforderte Vorbildung,
3.
ein amtliches Führungszeugnis, das nicht älter als drei Monate sein soll,
4.
ein ärztliches Zeugnis, das nicht älter als drei Monate sein soll und das bestätigt, daß der Bewerber nicht wegen eines körperlichen Gebrechens, wegen Schwäche seiner geistigen oder körperlichen Kräfte oder wegen einer Sucht zur Ausübung des angestrebten Berufs unfähig oder ungeeignet ist.
2Die Schule kann für die Vorlage der Nachweise zu Nummern 3 und 4 einen späteren, aber vor Beginn des Unterrichts liegenden Termin bestimmen. 3Die Schule kann die Vorlage der Geburtsurkunde verlangen.
§ 6
Probezeit
(1) 1Die endgültige Aufnahme ist abhängig vom Bestehen der Probezeit. 2In der Probezeit wird festgestellt, ob der Schüler den Anforderungen der Berufsfachschule gewachsen ist.
(2) 1Als Probezeit gilt das erste Schulhalbjahr. 2War der Schüler aus besonderen Gründen, insbesondere durch nachgewiesene längere Erkrankung in seiner Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, so kann die Probezeit längstens bis zu drei Monaten verlängert werden.
(3) 1Über das Bestehen der Probezeit und die Verlängerung der Probezeit entscheidet der Schulleiter auf der Grundlage einer Empfehlung der Klassenkonferenz. 2Die Probezeit ist nicht bestanden, wenn bei einer Gesamtwürdigung der Leistungen des Schülers nicht damit gerechnet werden kann, daß er das Ziel der Berufsfachschule erreicht.
(4) Endet nach bestandener Probezeit das Schulverhältnis, so unterliegt der Schüler bei einem Wiedereintritt erneut den Probezeitbestimmungen.
(5) Hat ein Schüler die Probezeit nicht bestanden, so erhält er auf Antrag eine Bescheinigung über die Dauer des Schulbesuchs einschließlich der erzielten Leistungen.
§ 7
Übertritt
1Ein Schüler, der das erste Schuljahr mit Erfolg besucht hat, kann in das zweite Schuljahr einer anderen Berufsfachschule derselben Ausbildungsrichtung übertreten. 2Ein Schüler, der in einer Berufsfachschule für technische Assistenten in der Medizin in einer Fachrichtung die Probezeit bestanden hat, kann zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres in eine andere Fachrichtung einer Berufsfachschule für technische Assistenten in der Medizin übertreten. 3Im übrigen ist während des Schuljahres ein Übertritt nur aus wichtigem Grund möglich.
§ 8
Stundentafeln, Lehrpläne
(1) Für die Berufsfachschule für technische Assistenten in der Medizin gelten die Stundentafeln nach Anlagen 1 bis 4 (vgl. Anlagen 1 bis 4 zur Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für technische Assistenten in der Medizin (MTA-APrV) vom 25. April 1994, BGBl I S. 922).
(2) Für die Berufsfachschule für Diätassistenten gilt die Stundentafel nach Anlage 5 (vgl. Anlage 1 zur Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Diätassistentinnen und Diätassistenten (DiätAss-APrV) vom 1. August 1994, BGBl I S. 2088).
(3) Für die Berufsfachschule für pharmazeutisch-technische Assistenten gilt die Stundentafel nach Anlage 6 (vgl. Anlage 1 PTA-APrV).
(4) Soweit das Staatsministerium nichts anderes bestimmt, können im Schuljahresdurchschnitt bis zu 80 weitere Stunden allgemeinbildender oder fachlicher Unterricht erteilt werden.
(5) Im Rahmen der Stundentafel erteilen die Schulen auch berufsbezogenen allgemeinbildenden Unterricht gemäß den vom Staatsministerium erlassenen Lehrplänen.
§ 9
Praktische Ausbildung außerhalb der Berufsfachschule
1Bei der Berufsfachschule für technische Assistenten in der Medizin und für Diätassistenten ist die praktische Ausbildung in außerschulischen Einrichtungen (Teile B der Anlagen 1 bis 4 zur MTA-APrV, Teil B der Anlage 1 zur DiätAss-APrV) in der Verantwortung der Schule zu gestalten. 2Auch die praktische Unterweisung in Krankenhäusern gemäß § 1 Abs. 2 MTA-APrV und § 1 Abs. 3 DiätAss-APrV sind durch die Berufsfachschule zu lenken. 3Die praktische Ausbildung und der sonstige Unterricht sind aufeinander abzustimmen. 4Die praktische Ausbildung gilt als ein Pflichtfach.
§ 11
Klassen und andere Unterrichtsgruppen an öffentlichen Berufsfachschulen
(1) 1Die Zahl der Schüler in einer Klasse darf zu Beginn des Unterrichts bei bis zu zwei parallelen Klassen im Durchschnitt nicht weniger als 16, bei drei parallelen Klassen im Durchschnitt nicht weniger als 21 und bei mehr als drei parallelen Klassen im Durchschnitt nicht weniger als 24 betragen. 2Die Zahl der Schüler einer Klasse soll nicht mehr als 32 betragen.
(2) 1Nach Maßgabe näherer Bestimmungen des Staatsministeriums entscheidet die Schule nach pädagogischem Ermessen und nach den personellen, sächlichen und organisatorischen Gegebenheiten über die Teilung von Klassen in Gruppen und die Einrichtung von Unterricht in Wahlfächern. 2Der Besuch eines Wahlfachs darf während des Schuljahres nur mit Genehmigung des Schulleiters abgebrochen werden. 3Bestehen an einem Ort mehrere Schulen, für die ein Wahlunterricht gleicher Art in Betracht kommt, so kann er gemeinsam erteilt werden. 4Die Schulleiter entscheiden gemeinsam über die Verteilung des Wahlunterrichts auf die einzelnen Schulen und stellen das Einvernehmen mit dem Aufwandsträger her.
(3) 1Die Schulaufsichtsbehörde kann aus organisatorischen Gründen anordnen, daß Klassen verschiedener Ausbildungsrichtungen in Fächern mit gleichen Lehrplänen gemeinsam unterrichtet werden. 2Bei staatlichen Schulen kann die Schulaufsichtsbehörde von den in Absatz 1 festgelegten Mindeststärken aus besonderen Gründen Ausnahmen zulassen.
§ 12
Stundenpläne, Unterrichtszeit
(1) Der Stundenplan wird von dem Schulleiter zu Beginn jedes Schuljahres festgelegt; die Festlegung kann auch zweimal für je ein halbes Schuljahr vorgenommen werden.
(2) 1Der Unterricht wird an fünf Werktagen in der Woche erteilt. 2Er soll acht Unterrichtsstunden täglich und darf 40 Unterrichtsstunden in der Woche nicht überschreiten. 3Der Vormittagsunterricht soll in der Regel um acht Uhr beginnen.
(3) 1Eine Unterrichtsstunde und eine Stunde der praktischen Ausbildung außerhalb der Schule dauern jeweils 45 Minuten. 2Ausreichende Pausen sind vorzusehen.
(4) Zu den grundsätzlichen Fragen des Unterrichtsbeginns, der zeitlichen Anordnung des Unterrichts sowie der Zahl und Länge der Pausen soll der Schulleiter die Lehrerkonferenz und den Schülerausschuß hören.
§ 13
Ferien
1Die Gesamtdauer der Ferien während eines Schuljahres beträgt mindestens 36 und höchstens 75 Werktage. 2Fachpraktische Übungen gemäß § 9 Satz 2 können auch während der Ferien der Schule durchgeführt werden, soweit dadurch 36 Ferientage nicht unterschritten werden. 3Die Ferienzeiten legt der Schulleiter im Einvernehmen mit dem Schulträger fest; er soll dazu die Lehrerkonferenz und den Schülerausschuß hören.
§ 14
Teilnahme
(1) 1Die Schüler sind zur pünktlichen und regelmäßigen Teilnahme am Unterricht und an den sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen verpflichtet. 2Die durch die Teilnahme an verbindlichen Schulveranstaltungen entstehenden Auslagen müssen für alle zumutbar sein.
(2) Die Entscheidung über Durchführung und Verbindlichkeit sonstiger Schulveranstaltungen trifft unbeschadet § 48 Nr. 2 der Schulleiter.
(3) 1Während der Teilnahme an der praktischen Ausbildung in außerschulischen Einrichtungen (§ 9) haben die Schüler auch den Anordnungen derjenigen Personen Folge zu leisten, die der Schulleiter mit der Praxisbetreuung und praktischen Unterweisung beauftragt hat. 2Sie sind zum Stillschweigen über alle Angelegenheiten verpflichtet, die ihnen im Rahmen der fachpraktischen Übungen zur Kenntnis gelangen, und haben das Wohl zu betreuender Personen besonders zu beachten.
§ 15
Verhinderung
(1) 1Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen verhindert, am Unterricht oder an einer sonstigen verbindlichen Schulveranstaltung teilzunehmen, so ist die Schule und gegebenenfalls die außerschulische Einrichtung unverzüglich unter Angabe des Grundes schriftlich zu verständigen. 2Der Schulleiter kann die Vorlage geeigneter Nachweise für das Vorliegen eines zwingenden Grundes verlangen.
(2) 1Bei Erkrankung von mehr als drei Unterrichtstagen kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen. 2Häufen sich krankheitsbedingte Schulversäumnisse oder bestehen an der Erkrankung Zweifel, so kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen oder schulärztlichen Zeugnisses verlangen. 3Wird das Zeugnis nicht vorgelegt, so gilt das Fernbleiben als unentschuldigt.
(3) Ein ärztliches oder schulärztliches Zeugnis kann in der Regel nur dann als genügender Nachweis für die geltend gemachte Erkrankung anerkannt werden, wenn es auf Feststellungen beruht, die der Arzt während der Zeit der Erkrankung getroffen hat.
§ 16
Befreiung
(1) 1Die Befreiung vom Unterricht in Pflichtfächern ist nicht zulässig. 2Von der Teilnahme an sonstigen Unterrichtsveranstaltungen kann der Schulleiter in begründeten Ausnahmefällen befreien.
(2) Über die Befreiung von einzelnen Unterrichtsstunden oder Schulveranstaltungen wegen körperlicher Beeinträchtigung entscheidet der Schulleiter, in eiligen Fällen der zuständige Lehrer.
§ 17
Beurlaubung
(1) 1Schüler können in dringenden Ausnahmefällen auf schriftlichen Antrag beurlaubt werden. 2Die Entscheidung trifft der Schulleiter.
(2) 1Den Schülern ist ausreichende Gelegenheit zur Erfüllung ihrer religiösen Pflichten zu geben. 2Zur Teilnahme an Einkehrtagen und Rüstzeiten können Schüler bis zu zwei Schultagen im Schuljahr beurlaubt werden, wenn nicht besondere schulische Gründe entgegenstehen.
(3) (aufgehoben)
§ 18
Beendigung des Schulbesuchs
(1) Der Schüler kann entlassen werden, wenn Tatsachen eintreten oder bekannt werden, die nach Feststellung der zuständigen Regierung die Versagung der Erlaubnis § 2 Abs. 1 Nrn. 2 oder 3 MTAG, § 2 Abs. 1 Nrn. 2 oder 3 DiätAssG oder § 2 Abs. 1 Nrn. 2 oder 3 PTAG rechtfertigen würden.
(2) Die Höchstausbildungsdauer einschließlich möglicher Unterbrechungen beträgt an der Berufsfachschule für medizinisch-technische Assistenten und für Diätassistenten fünf Jahre, an der Berufsfachschule für pharmazeutisch-technische Assistenten vier Jahre.
(3) 1Im Fall einer Verkürzung der Ausbildung auf Grund von § 7 MTAG, § 7 DiätAssG oder § 16 Abs. 1 PTA-APrV verkürzt sich die Höchstausbildungsdauer um den entsprechenden Zeitraum. 2Im Fall einer Wiederholung der Abschlußprüfung verlängert sich die Höchstausbildungsdauer um den Zeitraum einer erforderlichen weiteren Ausbildung gemäß der Entscheidung des Prüfungsvorsitzenden (§ 7 Abs. 4 MTA-APrV, § 10 Abs. 4 DiätAss-APrV, § 7 Abs. 5 PTA-APrV).
(4) Die Höchstausbildungsdauer gilt auch dann als überschritten, wenn feststeht, daß der Abschluß der Ausbildung nicht mehr innerhalb der Höchstausbildungsdauer erreicht werden kann.
§ 19
Hausaufgaben
Um den Lehrstoff einzuüben und die Schüler zu eigener Tätigkeit anzuregen, werden Hausaufgaben gestellt, die von einem Schüler mit durchschnittlichem Leistungsvermögen in angemessener Zeit erledigt werden können.
§ 20
Nachweise des Leistungsstands
(1) 1Leistungsnachweise im Sinn von Art. 52 Abs. 1 BayEUG sind Schulaufgaben, Stegreifaufgaben, Kurzarbeiten, Berichte sowie mündliche und praktische Leistungen. 2Sie sind möglichst gleichmäßig über das Schuljahr zu verteilen.
(2) 1In allen Fächern werden in angemessenem Umfang Leistungsnachweise erhoben. 2Art und Zahl der Leistungsnachweise legt der Schulleiter im Benehmen mit der Klassenkonferenz fest, soweit nichts Näheres bestimmt ist.
(3) 1In fachtheoretischen Fächern mit bis zu 40 Jahresstunden sind im Schuljahr mindestens zwei Kurzarbeiten zu schreiben. 2In fachtheoretischen Fächern mit höherer Stundenzahl sind im Schuljahr mindestens zwei Schulaufgaben und zwei mündliche Leistungsnachweise zu erheben. 3Eine Schulaufgabe kann durch zwei Kurzarbeiten, eine mündliche Leistung kann durch eine Stegreifaufgabe ersetzt werden. 4Lerninhalte des berufsbezogenen allgemeinbildenden Unterrichts sind in angemessenem Umfang zu berücksichtigen.
(4) 1In fachpraktischen Fächern sind im Schuljahr mindestens zwei Leistungsnachweise, davon ein praktischer, zu erheben. 2In der praktischen Ausbildung ist über jeden Praxisabschnitt ein Bericht zu fertigen und pro Schuljahr sind mindestens zwei praktische Leistungsnachweise zu erheben.
§ 21
Schulaufgaben, Kurzarbeiten
(1) 1Schulaufgaben und Kurzarbeiten werden spätestens eine Woche vorher angekündigt. 2An einem Tag soll nicht mehr als eine Schulaufgabe gehalten werden. 3An Tagen, an denen eine Schulaufgabe gehalten wird, sollen Kurzarbeiten in der Regel nicht gehalten werden.
(2) 1Schulaufgaben können sich auf den gesamten bisher behandelten Lehrstoff beziehen. 2Kurzarbeiten erstrecken sich auf den Inhalt von höchstens sechs unmittelbar vorangegangenen Unterrichtsstunden einschließlich der Grundkenntnisse des Fachs; die Bearbeitungszeit soll nicht mehr als 30 Minuten betragen.
(3) Der Schulleiter kann nach Rücksprache mit dem Lehrer und dem Fachbetreuer der Schule eine Schulaufgabe oder Kurzarbeit für ungültig erklären und die Anfertigung einer neuen anordnen, wenn die Anforderungen nicht angemessen waren oder der Lehrstoff nicht genügend vorbereitet war.
§ 22
Stegreifaufgaben, mündliche Leistungsnachweise
(1) 1Stegreifaufgaben werden nicht angekündigt. 2Sie beschränken sich auf den Inhalt der vorangegangenen Unterrichtsstunde einschließlich der Grundkenntnisse des Fachs; die Bearbeitungszeit soll nicht mehr als 20 Minuten betragen. 3Stegreifaufgaben können in allen Fächern gehalten werden. 4Hat ein Schüler die vorangegangene Unterrichtsstunde versäumt, so entscheidet der Lehrer, ob dem Schüler die Bearbeitung zugemutet werden kann. 5 § 21 Abs. 3 gilt entsprechend.
(2) Mündliche Leistungsnachweise sind Rechenschaftsablagen und Unterrichtsbeiträge.
(3) An Tagen, an denen die Klasse eine Schulaufgabe schreibt, sollen Stegreifaufgaben in der Regel nicht gegeben werden.
§ 23
Besprechung
(1) Schulaufgaben sollen innerhalb von drei Wochen, Stegreifaufgaben und Kurzarbeiten innerhalb von zwei Wochen zurückgegeben und mit den Schülern besprochen werden.
(2) 1Schulaufgaben und Kurzarbeiten werden den Schülern auf Antrag mit nach Hause gegeben. 2Sie sind innerhalb einer Woche unverändert an die Schule zurückzugeben; andernfalls kann die Hinausgabe weiterer Leistungsnachweise des Schülers unterbleiben.
§ 24
Nachholung von Leistungsnachweisen
(1) 1Versäumt ein Schüler einen angekündigten Leistungsnachweis mit ausreichender Entschuldigung, so erhält er einen Nachtermin. 2Versäumt ein Schüler mehrere angekündigte Leistungsnachweise mit ausreichender Entschuldigung, so kann je Fach ein Nachtermin für mehrere Leistungsnachweise angesetzt werden.
(2) 1Versäumt der Schüler den Nachtermin mit ausreichender Entschuldigung, so kann eine schriftliche beziehungsweise praktische Ersatzprüfung angesetzt werden. 2Eine schriftliche Ersatzprüfung kann auch angesetzt werden, wenn in einem Fach ohne Schulaufgaben und Kurzarbeiten keine hinreichenden Leistungen durch Stegreifaufgaben vorliegen und der Schüler wegen seiner Versäumnisse nicht hinreichend beurteilt werden konnte. 3Eine mündliche Ersatzprüfung kann angesetzt werden, wenn in einem Fach mit Schulaufgaben oder Kurzarbeiten die mündlichen Leistungen des Schülers wegen seiner Versäumnisse nicht hinreichend beurteilt werden können.
(3) 1Eine Ersatzprüfung kann in einem Fach nur einmal im Schulhalbjahr stattfinden. 2Sie kann sich über den gesamten bis dahin behandelten Unterrichtsstoff des Schuljahres erstrecken. 3Der Termin der Ersatzprüfung ist dem Schüler spätestens eine Woche vorher mitzuteilen. 4Mit dem Termin ist dem Schüler der Prüfungsstoff bekanntzugeben.
(4) 1Nimmt der Schüler an der Ersatzprüfung wegen Erkrankung nicht teil, so muß die Erkrankung durch ärztliches Zeugnis nachgewiesen werden. 2Die Schule kann die Vorlage eines schulärztlichen Zeugnisses verlangen.
§ 25
Bewertung der Leistungen
(1) Der Begriff „Anforderungen“ in Art. 52 Abs. 2 Satz 1 BayEUG bezieht sich auf den Umfang sowie auf die selbstständige und richtige Anwendung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie auf die Art der Darstellung.
(2) 1Zwischennoten werden nicht erteilt. 2Erläuterungen einschließlich eventueller Notentendenzen und Schlußbemerkungen können auf den Arbeiten angebracht werden.
(3) 1Bei der Bewertung einer schriftlichen Arbeit kann die äußere Form mit berücksichtigt werden. 2Hat sich die Form auf die Benotung ausgewirkt, so ist dies in einer Bemerkung zum Ausdruck zu bringen.
(4) Versäumt ein Schüler ohne ausreichende Entschuldigung einen angekündigten Leistungsnachweis, verweigert er eine Leistung oder gibt er die Berichte nicht termingercht ab, so wird die Note 6 erteilt.
(5) Hat sich ein Schüler dem Leistungsnachweis oder einem Teil des Leistungsnachweises unterzogen, so können nachträglich gesundheitliche Gründe, denen zufolge die Leistung nicht gewertet werden soll, nicht anerkannt werden.
(6) 1Bedient sich der Schüler bei der Anfertigung einer zu benotenden schriftlichen oder praktischen Arbeit unerlaubter Hilfe (Unterschleif), so wird die Arbeit abgenommen und mit der Note 6 bewertet. 2Bei Versuch kann ebenso verfahren werden. 3Als Versuch gilt auch die Bereithaltung nicht zugelassener Hilfsmittel.
§ 26
Bildung der Jahresfortgangsnoten
(1) 1Die Jahresfortgangsnote eines Fachs wird aufgrund der Einzelnoten für schriftliche, mündliche und gegebenenfalls praktische Leistungsnachweise in pädagogischer Verantwortung festgesetzt. 2Die Jahresfortgangsnote der praktischen Ausbildung wird aufgrund
1.
der schriftlichen Äußerung der Ausbildungseinrichtung über Leistung und Verhalten des Schülers,
2.
der Noten für die Berichte und
3.
der Noten für die praktischen Leistungsnachweise
in pädagogischer Verantwortung festgesetzt.
(2) 1Zur Wahrung der Gleichbehandlung der Schüler kann der Schulleiter im Benehmen mit der Lehrerkonferenz Richtlinien für die Bildung der Jahresfortgangsnoten festsetzen. 2Diese haben für die Lehrer unbeschadet ihrer pädagogischen Verantwortung bindende Wirkung.
§ 27
Entscheidung über das Vorrücken
1Die Grundlage für die Entscheidung über das Vorrücken bilden die Leistungen in den Pflichtfächern. 2Vom Vorrücken ist ausgeschlossen, wer im Jahreszeugnis in zwei Pflichtfächern die Note 5 oder in einem Pflichtfach die Note 6 oder an Stelle einer Note eine Bemerkung gemäß § 32 Abs. 2 erhalten hat, sofern nicht unter den Voraussetzungen des § 28 ein Notenausgleich zugebilligt oder des Art. 53 Abs. 6 Satz 2 BayEUG und des § 29 ein Vorrücken auf Probe gestattet wird. 3Die Entscheidung über das Vorrücken trifft unbeschadet § 32 Abs. 5 die Klassenkonferenz.
§ 28
Notenausgleich
(1) 1Schülern, deren Jahreszeugnis in zwei Pflichtfächern die Note 5 oder in einem Pflichtfach die Note 6 aufweist und die in keinem anderen Pflichtfach eine schlechtere Note als 4 erhalten haben, kann durch die Lehrerkonferenz Notenausgleich zugebilligt werden, wenn sie mindestens
1.
in einem Pflichtfach die Note 1,
2.
in zwei Pflichtfächern die Note 2 oder
3.
in drei Pflichtfächern die Note 3
erzielt haben. 2Fächer der schriftlichen oder praktischen Prüfung können nur durch Fächer der schriftlichen oder praktischen Prüfung ausgeglichen werden.
(2) Notenausgleich ist ausgeschlossen
1.
wenn die Note 6 oder die beiden Noten 5 in Pflichtfächern erzielt wurden, die im entsprechenden Schuljahr abschließen,
2.
bei Schülern, die das entsprechende Schuljahr bereits zum zweiten Mal ohne Erfolg (§ 27 Satz 2) besuchen,
3.
bei Schülern, deren schlechte Leistungen auf ungenügende Mitarbeit zurückzuführen sind,
4.
wenn wahrscheinlich ist, daß der Schüler die staatliche Abschlußprüfung nicht besteht.
(3) Eine Bemerkung nach § 32 Abs. 2 wird bei Anwendung dieser Bestimmung der Note 6 gleichgestellt.
§ 29
Vorrücken auf Probe
(1) Wird einem Schüler das Vorrücken auf Probe nach Art. 53 Abs. 6 Satz 2 BayEUG gestattet, so wird in das Jahreszeugnis folgende Bemerkung aufgenommen:
„Die Erlaubnis zum Vorrücken in die Jahrgangsstufe … hat er/sie auf Probe erhalten.“
(2) 1Die Klassenkonferenz entscheidet, ob der Schüler die Probezeit bestanden hat oder zurückverwiesen wird. 2Die Probezeit endet mit dem letzten Schultag der zwölften Unterrichtswoche nach Beginn des Schuljahres; eine Verlängerung ist nicht möglich. 3Im übrigen gelten die Bestimmungen über die Probezeit gemäß § 6 entsprechend.
(3) Zurückverwiesene Schüler gelten nicht als Wiederholungsschüler.
§ 30
Verbot des Wiederholens
(1) Ist das Wiederholen nach Art. 53 Abs. 3 BayEUG nicht zulässig, so wird in das Jahreszeugnis folgende Bemerkung eingetragen:
„Der Schüler darf nach Art. 53 Abs. 3 BayEUG die Jahrgangsstufe … dieser Berufsfachschule nicht wiederholen.“
(2) Über eine Befreiung von den Folgen des Art. 53 Abs. 3 BayEUG entscheidet die Lehrerkonferenz von Amts wegen.
(3) Werden für einen Schüler, der nach der Entscheidung der Lehrerkonferenz nicht mehr wiederholen darf, nachträglich Umstände geltend gemacht, die bei der ersten Entscheidung nicht bekannt waren, so entscheidet die Lehrerkonferenz zu Beginn des folgenden Schuljahres erneut.
§ 32
Jahreszeugnisse, Teilnahmebescheinigungen
(1) Über die erzielten Leistungen werden am letzten Unterrichtstag des Schuljahres Jahreszeugnisse ausgestellt, die dem vom Staatsministerium herausgegebenen Muster entsprechen müssen.
(2) Hat ein Schüler in einem Fach keine hinreichenden Leistungsnachweise erbracht und mit ausreichender Entschuldigung weder an Nachterminen noch an einer Ersatzprüfung teilgenommen, so wird an Stelle einer Note eine entsprechende Bemerkung mit der Folge des § 27 Satz 2 aufgenommen.
(3) 1Bemerkungen im Sinn des Art. 52 Abs. 3 Satz 3 BayEUG über Anlagen, Mitarbeit und Verhalten des Schülers sind in das Jahreszeugnis aufzunehmen. 2Ordnungsmaßnahmen werden nur aus besonderem Anlaß erwähnt. 3Auf Wunsch des Schülers sind Tätigkeiten in der Schülermitverantwortung oder sonstige freiwillige Tätigkeiten für die Schulgemeinschaft zu vermerken.
(4) Die Entscheidung über das Vorrücken muß im Jahreszeugnis vermerkt sein.
(5) 1Das Zeugnis wird von der Klassenkonferenz festgesetzt. 2In den Fällen des Nichtvorrückens, der Gewährung von Notenausgleich oder des Vorrückens auf Probe entscheidet die Lehrerkonferenz auf Empfehlung der Klassenkonferenz. 3Gleiches gilt, wenn der Vorsitzende der Klassenkonferenz oder ein Drittel ihrer Mitglieder dies beantragt oder der Schulleiter dies aus besonderen Gründen für erforderlich hält.
(6) 1Gegen Ende des letzten Schuljahres wird über die Erteilung der Teilnahmebescheinigung bzw. des Zeugnisses entschieden. 2Wenn die Voraussetzungen vorliegen, die nach § 27 Abs. 1 einem Vorrücken entgegenstünden, und kein Notenausgleich zugebilligt wird, kann bei den Berufsfachschulen für technische Assistenten in der Medizin und für Diätassistenten die Bescheinigung über die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den vorgeschriebenen Ausbildungsveranstaltungen (§ 1 Abs. 3 MTA-APrV, § 1 Abs. 4 DiätAss-APrV) nicht erteilt werden. 3Satz 2 gilt bei der Berufsfachschule für pharmazeutisch-technische Assistenten entsprechend für das Zeugnis nach § 1 Abs. 2 Satz 2 PTA-APrV. 4Absatz 5 Satz 2 gilt entsprechend.
(7) Die Schule kann ein Jahreszeugnis, eine Teilnahmebescheinigung, ein Zeugnis oder eine Bescheinigung über die Dauer des Schulbesuchs zurückbehalten, wenn ein vom Schüler zurückzugebendes Lernmittel trotz wiederholter Mahnung weder zurückgegeben noch zu seinem Zeitwert ersetzt wird.
§ 33
Bescheinigung über die Dauer des Schulbesuchs
Verlassen Schüler während eines Schuljahres die Schule oder werden sie entlassen, so erhalten sie auf Antrag eine Bescheinigung über die Dauer des Schulbesuchs und die bis zum Ausscheiden erzielten Leistungen.

Fünfter Teil Prüfungen (vgl. Art. 54 BayEUG)

§ 34
Anwendungsbereich
(1) An der Berufsfachschule für technische Assistenten in der Medizin wird die staatliche Prüfung nach den Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für technische Assistenten in der Medizin in ihrer jeweils gültigen Fassung durchgeführt.
(2) An der Berufsfachschule für Diätassistenten wird die staatliche Prüfung nach den Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Diätassistenten in ihrer jeweils gültigen Fassung durchgeführt.
(3) An der Berufsfachschule für pharmazeutisch-technische Assistenten wird die staatliche Prüfung nach den Ausbildungs- und Prüfungsordnung für pharmazeutisch-technische Assistenten in ihrer jeweils gültigen Fassung durchgeführt.
§ 46
Abschlußzeugnis
(1) 1Wer die staatliche Prüfung am Ende des letzten Schuljahres (vgl. § 34) bestanden hat, erhält ein Abschlußzeugnis. 2Schüler, die sich der Prüfung ohne Erfolg unterzogen haben, erhalten ein Jahreszeugnis.
(2) 1Das Abschlusszeugnis enthält die Jahresfortgangsnoten der Fächer des letzten Schuljahres sowie die Jahresfortgangsnoten der Fächer, die in einem früheren Schuljahr abgeschlossen wurden. 2Die Abschlußzeugnisse müssen den vom Staatsministerium herausgegebenen Mustern entsprechen.
(3) Über das Abschlußzeugnis und über das Jahreszeugnis gemäß Absatz 1 Satz 2 beschließt die Lehrerkonferenz.
(4) Eine allgemeine Beurteilung nach Art. 54 Abs. 5 Satz 3 BayEUG wird nicht aufgenommen.
(5) § 32 Abs. 7 gilt für das Abschlußzeugnis entsprechend.
§ 46a
Mittlerer Schulabschluß
1Das Abschlußzeugnis der Berufsfachschule für technische Assistenten in der Medizin, für Diätassistenten und für pharmazeutisch-technische Assistenten verleiht in Verbindung mit dem Zeugnis über die staatliche Prüfung in der jeweiligen Ausbildungsrichtung den mittleren Schulabschluß, wenn in den Pflichtfächern eine Durchschnittsnote von mindestens 2,5 erzielt wurde und befriedigende Kenntnisse in Englisch nachgewiesen werden. 2Diese Berechtigung wird in das Abschlußzeugnis aufgenommen. 3Schüler, die bereits einen mittleren Schulabschluß (Art. 25 BayEUG) besitzen, und Hochschulzugangsberechtigte können auf die Eintragung durch Antrag verzichten. 4Die geforderten Englischkenntnisse werden nachgewiesen durch die Note „befriedigend“ in diesem Fach
1.
im Abschlußzeugnis einer Hauptschule (erfolgreicher oder qualifizierender Hauptschulabschluß) oder
2.
im Jahreszeugnis der Jahrgangsstufe 9 oder 10 eines Gymnasiums (Englisch als 1. Fremdsprache), einer Realschule, einer Wirtschaftsschule oder einer Schule besonderer Art oder
3.
im Zeugnis über den Nachweis erforderlicher Englischkenntnisse für den mittleren Schulabschluß der Berufsschule und Berufsfachschule und für den qualifizierten beruflichen Bildungsabschluß (§ 41 Abs. 5 der Volksschulordnung) oder
4.
im Abschlußzeugnis einer Berufsschule oder Berufsfachschule im Pflichtfach oder Wahlfach; dem Abschlußzeugnis der Berufsfachschule steht das Jahreszeugnis des letzten Schuljahres der Berufsfachschule gleich.
5Schüler, die die geforderten Englischkenntnisse erst nach Abschluß der Ausbildung nachweisen, erhalten auf Antrag ein Zeugnis über den mittleren Schulabschluß, das dem vom Staatsministerium herausgegebenen Muster entsprechen muß.
§ 47
Schulleiter
(1) 1Der Schulleiter erfüllt die ihm durch Rechts- und Verwaltungsvorschriften sowie durch Weisungen der Schulaufsichtsbehörden übertragenen Aufgaben. 2Er führt die Verwaltungsgeschäfte, sorgt für die Sicherheit im Bereich der Schulanlage und übt das Hausrecht in der Schulanlage aus. 3Der Schulleiter erläßt unter Mitwirkung der Personalvertretung und des Aufwandsträgers eine Hausordnung.
(2) Soweit keine andere Zuständigkeit festgelegt ist, entscheidet in Angelegenheiten dieser Schulordnung der Schulleiter.
§ 48
Aufgaben der Lehrerkonferenz
Die Lehrerkonferenz beschließt im Rahmen ihrer Aufgaben nach Art. 58 Abs. 3 und 4 BayEUG auch über
1.
Beschwerden von grundsätzlicher Bedeutung gegen allgemeine Unterrichts- und Erziehungsmaßnahmen der Schule mit Ausnahme von Aufsichtsbeschwerden gegen die Schule und von Dienstaufsichtsbeschwerden,
2.
Veranstaltungen, die die gesamte Schule betreffen.
§ 49
Sitzungen
(1) 1Die Sitzungen der Lehrerkonferenz sind nicht öffentlich. 2Sie sind außerhalb der regelmäßigen Unterrichtszeit durchzuführen.
(2) 1Die Lehrerkonferenz kann beschließen, daß bei der Beratung einzelner Tagesordnungspunkte Klassensprecher, Schülersprecher, Vertreter von Behörden und Kirchen sowie der Schularzt Gelegenheit zur Äußerung erhalten. 2 Art. 62 Abs. 5 Satz 3 Halbsatz 2 BayEUG bleibt unberührt.
§ 50
Einberufung
(1) Der Schulleiter beruft die Lehrerkonferenz bei Bedarf, mindestens jedoch zweimal im Schuljahr, ein.
(2) Die Lehrerkonferenz muß innerhalb von 14 Tagen einberufen werden, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder oder die Schulaufsichtsbehörde unter Angabe der zu beratenden Gegenstände dies verlangt.
(3) 1Der Vorsitzende hat Ort, Zeit und Tagesordnung der Sitzung den Mitgliedern mindestens eine Woche vor Beginn schriftlich bekanntzugeben. 2Die schriftliche Bekanntgabe kann durch Aushang in der an der Schule üblichen Weise erfolgen. 3In dringenden Fällen ist der Vorsitzende an die Frist nicht gebunden.
§ 51
Teilnahmepflicht
(1) 1Die Mitglieder der Lehrerkonferenz sind verpflichtet, an den Sitzungen teilzunehmen. 2Mit weniger als der Hälfte der Unterrichtspflichtzeit beschäftigte Lehrer sind hierzu nur in dem Umfang verpflichtet, in dem ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem von ihnen erteilten Unterricht besteht.
(2) Der Vorsitzende kann in Ausnahmefällen von der Teilnahme an einzelnen Sitzungen befreien.
§ 52
Tagesordnung
(1) Der Vorsitzende setzt die Tagesordnung fest.
(2) 1Jedes Mitglied kann die Behandlung zusätzlicher Tagesordnungspunkte beantragen. 2Widerspricht ein Drittel der Mitglieder der Behandlung eines zusätzlichen Tagesordnungspunkts, so ist die Angelegenheit auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen.
§ 53
Beschlußfähigkeit
(1) Die Lehrerkonferenz ist beschlußfähig, wenn sämtliche Mitglieder ordnungsgemäß geladen sind und die Mehrheit der zur Teilnahme verpflichteten Mitglieder anwesend ist.
(2) 1Wird die Lehrerkonferenz zum zweitenmal zur Behandlung desselben Gegenstands zusammengerufen, so ist sie insoweit ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlußfähig. 2Bei der zweiten Einladung muß auf diese Bestimmung hingewiesen werden.
(3) In Entlassungs- und Ausschlußverfahren richtet sich die Beschlußfähigkeit nach Art. 87 Abs. 1 Satz 2 und Art. 88 Abs. 1 Satz 3 BayEUG.
§ 54
Stimmberechtigung
(1) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Lehrerkonferenz.
(2) 1Ein Mitglied darf an der Beratung und Abstimmung nicht teilnehmen, wenn der Beschluß ihm selbst, seinem Ehegatten, einem Verwandten oder Verschwägerten bis zum dritten Grad oder einer von ihm kraft Gesetzes oder Vollmacht vertretenen natürlichen oder juristischen Person einen unmittelbaren Vorteil oder Nachteil bringen kann. 2Ob diese Voraussetzungen vorliegen, entscheidet die Lehrerkonferenz ohne Mitwirkung des Betroffenen. 3 § 36 Abs. 5 bleibt unberührt.
§ 55
Beschlußfassung
(1) 1Jeder anwesende stimmberechtigte Lehrer ist bei Abstimmungen zur Stimmabgabe verpflichtet. 2Dies gilt nicht für nach § 54 Abs. 2 von der Abstimmung ausgeschlossene Lehrer und für nach Art. 86 Abs. 8 Satz 2 BayEUG eingeschaltete Lehrer.
(2) 1Beschlüsse werden in offener Abstimmung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt; in Entlassungs- und Ausschlußverfahren richtet sich die Beschlußfassung nach Art. 87 Abs. 1 Satz 1 und Art. 88 Abs. 1 Satz 2 BayEUG. 2Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
§ 56
Niederschrift
(1) 1Über jede Sitzung ist eine Niederschrift anzufertigen. 2Der Vorsitzende bestimmt den Schriftführer.
(2) Die Niederschrift muß Datum, Beginn und Ende der Sitzung, die Namen der Anwesenden, die behandelten Gegenstände und das Abstimmungsergebnis, bei wichtigen Entscheidungen ferner die maßgebenden Gründe enthalten.
(3) 1Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen und zu Beginn der nächsten Sitzung zu genehmigen. 2Einsprüche gegen die Niederschrift sind zu vermerken.
(4) 1Die Mitglieder der Lehrerkonferenz haben das Recht, die Niederschrift einzusehen. 2Die Niederschrift ist zehn Jahre aufzubewahren.
§ 57
Klassenkonferenz
Für die Sitzungen der Klassenkonferenz gelten § 49 Abs. 1, §§ 51 und 52 Abs. 1, § 53 Abs. 1 und 2 und §§ 54 bis 56 entsprechend.
§ 58
Allgemeines
(1) 1Die Aufgaben und Rechte der Schülermitverantwortung (SMV) erstrecken sich auf Angelegenheiten der Schüler in der praktischen Ausbildung nur insoweit, als die Schule dafür Verantwortung trägt und als das Wohl der Patienten und die Schweigepflicht nicht entgegenstehen.
(2) 1Zur Durchführung einzelner Aufgaben der SMV gebildete Arbeitsgruppen müssen allen Schülern offenstehen. 2Die Arbeitsgruppen dürfen keine einseitigen politischen oder weltanschaulichen Ziele verfolgen. 3Jede Arbeitsgruppe soll einen beratenden Lehrer wählen.
(3) 1Die Durchführung einer Veranstaltung und die Bildung einer Arbeitsgruppe sind unter Angabe des Zwecks, der Beteiligten und der Leitung dem Schulleiter rechtzeitig anzuzeigen. 2Dieser soll die erforderlichen Räume und Einrichtungen der Schule zur Verfügung stellen.
(4) 1Die Verbreitung schriftlicher Mitteilungen im Rahmen der SMV an die Schüler ist nur dem Schülerausschuß gestattet. 2Sie bedarf der Genehmigung des Schulleiters.
(5) 1Veranstaltungen im Rahmen der SMV unterliegen der Aufsicht der Schule. 2Wenn der Schulleiter einen Schüler mit der Sicherstellung des geordneten Ablaufs einer Veranstaltung betraut, haben die Teilnehmer die Anordnungen dieses Schülers zu befolgen.
(6) Ein Mitglied der Schülervertretung scheidet bei Verlust der Wählbarkeitsvoraussetzungen, bei schriftlichem Verlangen seiner Erziehungsberechtigten und bei Rücktritt aus seinem Amt aus.
§ 59
Klassensprecher, Klassensprecherversammlung
(1) 1Der Klassensprecher und sein Stellvertreter werden jeweils für ein Schuljahr gewählt. 2Wahlleiter ist der Klassenleiter.
(2) 1Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. 2Wird die Mehrheit im ersten Wahlgang nicht erreicht, so findet eine Stichwahl unter den beiden Bewerbern mit den höchsten Stimmenzahlen statt. 3Bei Stimmengleichheit in der Stichwahl entscheidet das Los.
(3) 1Scheidet ein Klassensprecher oder ein Stellvertreter aus seinem Amt aus, so findet für den Rest des Schuljahres eine Neuwahl statt. 2Gleiches gilt, wenn mindestens zwei Drittel der Wahlberechtigten eine Neuwahl verlangen.
(4) 1Die Klassensprecherversammlung tritt bei Bedarf zusammen. 2Der Antrag ist rechtzeitig unter Beifügung der Tagesordnung vom Schülersprecher beim Schulleiter zu stellen. 3Die Klassensprecherversammlungen sind so zu legen, daß Klassensprecher, die sich im fachpraktischen Übungsbereich befinden, an den Versammlungen teilnehmen können, ohne daß die fachpraktischen Übungen unterbrochen werden müssen.
§ 60
Schülersprecher, Schülerausschuß
(1) 1Die Schülersprecher werden jeweils für ein Schuljahr von den Klassensprechern und ihren Stellvertretern schriftlich und geheim in getrennten Wahlgängen gewählt. 2Wahlleiter ist der Schulleiter oder ein von ihm beauftragter Lehrer.
(2) 1Die Wahl findet innerhalb von zwei Wochen nach der Wahl der Klassensprecher statt. 2Die Gültigkeit der Wahl setzt die Anwesenheit von mindestens zwei Dritteln der Wahlberechtigten voraus. 3 § 59 Abs. 2 gilt entsprechend. 4(aufgehoben)
(3) Die drei Schülersprecher sollen nach Möglichkeit aus verschiedenen Klassen und mehreren Jahrgangsstufen sein.
(4) 1Scheidet ein Schülersprecher aus seinem Amt aus, so findet für den Rest des Schuljahres eine Neuwahl statt. 2Gleiches gilt, wenn mindestens zwei Drittel der Wahlberechtigten eine Neuwahl verlangen.
(5) Für Besprechungen des Schülerausschusses gilt § 59 Abs. 4 Satz 3 entsprechend.
§ 61
Geschäftsordnung
1Die Klassensprecherversammlung und der Schülerausschuß können sich jeweils eine Geschäftsordnung geben. 2Diese bedarf der Genehmigung des Schulleiters und ist in der Schule bekanntzugeben.
§ 62
Finanzierung und finanzielle Abwicklung von Veranstaltungen der SMV
(1) 1Die notwendigen Kosten der SMV trägt der Aufwandsträger im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. 2Aufwendungen der SMV können ferner durch Zuwendungen Dritter oder durch Einnahmen aus Veranstaltungen finanziert werden.
(2) Finanzielle Zuwendungen an die Schule für Zwecke der SMV dürfen nur entgegengenommen werden, wenn sie nicht mit Bedingungen verknüpft sind, die der Aufgabe der SMV widersprechen.
(3) 1Über die aus Zuwendungen Dritter sowie die aus Veranstaltungen zur Verfügung stehenden Einnahmen und deren Verwendung ist ein Nachweis zu führen. 2In dem Nachweis sind alle Einzahlungen und Auszahlungen einzeln und getrennt voneinander darzustellen und zu belegen. 3Die Verwaltung der Gelder und die Führung des Nachweises obliegen dem Schülerausschuß gemeinsam mit einem Lehrer. 4Die Schule kann ein Konto einrichten, das ein Schülersprecher und ein Lehrer gemeinsam verwalten; der Schulleiter erteilt diesen insoweit eine Gesamtzeichnungsbefugnis. 5Die Verwaltung der Gelder einschließlich der Kontenführung unterliegt der jederzeit möglichen Prüfung durch den Schulleiter oder einen von ihm beauftragten Lehrer im Benehmen mit der Klassensprecherversammlung. 6Im Schuljahr findet mindestens eine Prüfung statt.
§ 64
Abschluß von Rechtsgeschäften
(1) 1Soweit im Rahmen von Veranstaltungen der SMV Handlungen notwendig werden, die Verpflichtungen rechtsgeschäftlicher Art mit sich bringen, bedarf der handelnde Schüler zum Abschluß des Rechtsgeschäfts der schriftlichen Vollmacht durch den Schulleiter oder einen von diesem beauftragten Lehrer. 2Dies gilt für Rechtsgeschäfte im Zusammenhang mit der Vorbereitung einer Schülerzeitung nur insoweit, als die Arbeitsgruppe nicht über Geldmittel in der erforderlichen Höhe verfügt.
(2) Klassensprecher und Schülersprecher dürfen ihre Funktionsbezeichnung nur im Rahmen ihrer schulischen Arbeit verwenden.

Abschnitt II Elternvertretung (vgl. Art. 64 bis 68 BayEUG)

§ 65
Elternvertretung
An den Berufsfachschulen für technische Assistenten in der Medizin, Diätassistenten und pharmazeutisch-technische Assistenten wird eine Elternvertretung nicht eingerichtet.
§ 66
Veranstaltungen nicht zur Schule gehöriger Personen, Informationsbesuche
(1) 1Veranstaltungen (z.B. Vorträge, Lichtbild- und Filmvorführungen, Theateraufführungen) nicht zur Schule gehöriger Personen in der Schule bedürfen der Genehmigung des Schulleiters. 2Die Genehmigung kann erteilt werden, wenn der Veranstaltung eine unterrichtliche oder erzieherische Bedeutung zukommt. 3Mit der Genehmigung ist die Veranstaltung zur verbindlichen oder nichtverbindlichen schulischen Veranstaltung zu erklären. 4Sätze 1 bis 3 gelten für den von der Schule durchgeführten Besuch solcher Veranstaltungen außerhalb der Schulanlage entsprechend.
(2) 1Informationsbesuche nicht zur Schule gehöriger Personen im Unterricht sind nicht zulässig. 2Über Ausnahmen entscheidet der Schulleiter.
§ 67
Sammlungen und Spenden
(1) 1In der Schule sind Sammlungen für außerschulische Zwecke und die Aufforderung an die Schüler, sich an Sammlungen in der Öffentlichkeit zu beteiligen, unzulässig. 2Ausnahmen kann der Schulleiter genehmigen. 3Unterrichtszeit darf für Sammlungstätigkeiten nicht verwendet werden.
(2) 1Spenden der Schüler oder Schülereltern für schulische Zwecke dürfen von Schulleiter und Lehrern nicht angeregt werden. 2Soweit solche Spenden durch Schüler oder Schülereltern selbst veranlaßt werden, ist eine Einflußnahme durch die Schule zu vermeiden.
(3) 1Wird durch erhebliche Zuwendung Dritter die Schule bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt oder die Herstellung oder Anschaffung für Erziehung und Unterricht förderlicher Gegenstände ermöglicht, so kann auf Antrag des Dritten hierauf in geeigneter Weise hingewiesen werden. 2Unzulässig ist eine über die Nennung des Zuwenders, der Art und des Umfangs der Zuwendung hinausgehende Produktwerbung. 3Die Entscheidung trifft der Schulleiter nach Anhörung des Schülerausschusses.
§ 68
Pausenverkauf, Sammelbestellungen
(1) 1Während der Pausen ist der Verkauf von einfachen Speisen und alkoholfreien Getränken erlaubt. 2Die Einzelheiten regelt der Schulleiter. 3Die Aufstellung von Warenautomaten in der Schulanlage setzt voraus, daß der Aufwandsträger mit der Aufstellerfirma einen jederzeit kündbaren Mietvertrag abschließt, in dem ein Verzicht auf Schadensersatzansprüche gegen den Freistaat Bayern und seine Bediensteten enthalten ist, und daß der Schulleiter unter Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs zustimmt.
(2) Sammelbestellungen sind nur zulässig, wenn besondere schulische Gründe sie erfordern.
§ 69
Druckschriften, Plakate
(1) 1Druckschriften dürfen in der Schulanlage an die Schüler nur verteilt werden, wenn sie für Erziehung und Unterricht förderlich sind und keine kommerzielle oder politische Werbung enthalten. 2Über die Verteilung entscheidet der Schulleiter. 3Die Vorschriften über die Berufsberatung in den Schulen bleiben unberührt.
(2) 1Plakate, die sich an Schüler wenden, dürfen ausgehängt werden, wenn sie auf Veranstaltungen hinweisen oder sich auf Gegenstände beziehen, die für Erziehung und Unterricht förderlich sind. 2Die Genehmigung erteilt der Schulleiter.
§ 70
Bild-, Film-, Fernseh- und Tonaufnahmen
(1) 1Bild-, Film-, Fernseh- und Tonaufnahmen in der Schule sind, soweit sie nicht zum Unterricht gehören, nur nach Zustimmung des Schulleiters zulässig. 2Die Zustimmung setzt voraus
1.
bei Bild-, Film- und Fernsehaufnahmen in der Schulanlage das schriftliche Einverständnis des Schulträgers,
2.
für die Mitwirkung minderjähriger Schüler das schriftliche Einverständnis der Erziehungsberechtigten, die über das Vorhaben zu unterrichten sind.
3Satz 2 gilt nicht für Aufnahmen von Klassenbildern und Bildern von besonderen schulischen Veranstaltungen.
(2) Die Beteiligung der Lehrer und Schüler ist freiwillig.
§ 71
Erhebungen
(1) 1Erhebungen einschließlich Umfragen und wissenschaftlicher Untersuchungen sind in den Schulen nur nach Zustimmung der Schulaufsichtsbehörde zulässig. 2Bezieht sich die Erhebung auch auf Schulen, die der unmittelbaren Schulaufsicht des Staatsministeriums unterstehen, oder auch auf Schulen außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Schulaufsichtsbehörde, trifft die Entscheidung das Staatsministerium.
(2) 1Die Genehmigung kann erteilt werden, wenn an der Erhebung ein erhebliches pädagogisch-wissenschaftliches Interesse anzuerkennen ist und sich die Belastung der Schule in zumutbarem Rahmen hält. 2Sie kann mit Auflagen und Bedingungen verbunden werden. 3Durch Auflagen ist insbesondere sicherzustellen, daß
1.
aus der Erhebung keine Rückschlüsse auf einzelne Schüler, Erziehungsberechtigte oder Lehrer gezogen werden können und die Anonymität der Betroffenen gewahrt bleibt,
2.
die Erhebung außerhalb der Unterrichtszeit durchgeführt wird, es sei denn, daß der Zweck der Erhebung ihre Verlegung in die Unterrichtszeit gebietet.
4Mit der Genehmigung wird festgelegt, ob Schüler und Lehrer zur Mitwirkung bei der Erhebung verpflichtet sind oder ob die Erhebung auf freiwilliger Grundlage nur nach Zustimmung der Betroffenen durchgeführt werden darf.
(3) Keiner Genehmigung bedürfen Erhebungen der Schulaufsichtsbehörden, des Landesamts für Statistik und im Rahmen seiner Aufgaben des jeweiligen Schulträgers.

Neunter Teil Folgen von Pflichtverletzungen

§ 72
Verfehlungen während der fachpraktischen Ausbildung
1Wird einem Schüler wegen Verletzung seiner Pflichten aus Art. 56 Abs. 4 BayEUG oder § 14 Abs. 3 die Fortsetzung der praktischen Ausbildung (§ 9) verweigert, so hat dieser keinen Anspruch, an einer anderen Stelle ausgebildet zu werden. 2Unabhängig davon können Ordnungsmaßnahmen und Sicherungsmaßnahmen gemäß den Art. 86 und 87 BayEUG getroffen werden.
§ 74
Schulaufsicht
(1) Soweit diese Verordnung Zuständigkeiten festlegt, bleibt das Weisungsrecht der Schulaufsichtsbehörden unberührt.
(2) Das Staatsministerium oder die von ihm beauftragte Stelle kann von einzelnen Bestimmungen dieser Verordnung Ausnahmen gewähren, wenn die Anwendung der Bestimmung im Einzelfall zu einer unbilligen Härte führen würde und die Abweichung auch unter dem Gesichtspunkt der Gleichbehandlung unbedenklich erscheint.
(3) 1Staatsministerium im Sinn dieser Verordnung ist das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. 2Schulaufsichtsbehörde im Sinn dieser Verordnung ist die örtlich zuständige Regierung.
§ 75
Haftpflichtversicherung
1Für die Schüler ist für die Zeit der fachpraktischen Ausbildung in außerschulischen Einrichtungen vom Schulträger eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. 2Die Schüler sind verpflichtet, die Beiträge für die Haftpflichtversicherung innerhalb eines Monats nach Unterrichtsbeginn, bei späterem Eintritt innerhalb eines Monats nach dem Eintritt in die Schule, zu entrichten.
§ 76
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. September 1987 in Kraft.
(2) Gleichzeitig treten alle Vorschriften außer Kraft, die dieser Verordnung entgegenstehen oder entsprechen.
München, den 3. September 1987
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Hans Zehetmair, Staatsminister
Anlage 1
Stundentafel für die Berufsfachschule für medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten





Fächer
Erstes Schuljahr
Zweites Schuljahr
Drittes Schuljahr
Stunden gesamt
Theoretischer und praktischer Unterricht




Berufs- und Staatskunde
40
0
0
40
Mathematik, Statistik, Dokumentation und Datenverarbeitung
40
20
20
80
Chemie und Biochemie
80
40
20
140
Physik
60
0
0
60
Fachenglisch
0
40
0
40
Biologie und Ökologie
40
0
0
40
Psychologie
0
40
0
40
Krankheitslehre und Hygiene
40
40
0
80
Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie
60
20
20
100
Hämatologie
40
40
40
120
Mikrobiologie
40
60
40
140
Klinische Chemie einschließlich Gerätekunde
80
40
40
160
Histologie und Zytologie
40
60
40
140
Übungen zur Dokumentation und Datenverarbeitung
20
40
0
60
Übungen zur Chemie und Biochemie
100
0
0
100
Übungen zur Physik
40
0
0
40
Übungen zur Ersten Hilfe
20
0
0
20
Übungen zur Hämatologie
100
160
140
400
Übungen zur Mikrobiologie
120
180
160
460
Übungen zur klinischen Chemie
200
140
140
480
Übungen zur Histologie und Zytologie
100
140
140
380
Zur Verteilung auf obige Fächer



50




3 170





Praktische Ausbildung




Histologie/Zytologie
0
501)
501)
100
Klinische Chemie
0
1501)
1501)
300
Hämatologie
0
501)
501)
100
Mikrobiologie
0
501)
501)
100
Zur Verteilung auf obige Fächer



400
Krankenhauspraktikum
230
0
0
230




1 230

1) [Amtl. Anm.:] Die endgültige Verteilung der Gesamtstundenzahl des jeweiligen Praktikums auf das zweite und dritte Schuljahr liegt in der Verantwortung der Schule.
Anlage 2
Stundentafel für die Berufsfachschule für medizinisch-technische Radiologieassistenten





Fächer
Erstes Schuljahr
Zweites Schuljahr
Drittes Schuljahr
Stunden gesamt
Theoretischer und praktischer Unterricht




Berufs- und Staatskunde
40
0
0
40
Mathematik, Statistik, Dokumentation und Datenverarbeitung
40
40
20
100
Chemie und Biochemie
60
0
0
60
Physik
80
0
0
80
Fachenglisch
0
40
0
40
Biologie und Ökologie
60
0
0
60
Psychologie
0
40
0
40
Krankheitslehre und Hygiene
60
40
0
100
Anatomie und Physiologie
80
40
20
140
Bildverarbeitung
0
40
0
40
Diagnostische Radiologie
80
60
60
200
Strahlentherapie
40
60
40
140
Nuklearmedizin
40
60
40
140
Strahlenphysik, Dosimetrie und Strahlenschutz
60
40
40
140
Übungen zur Ersten Hilfe
20
0
0
20
Übungen zur Physik
80
0
0
80
Übungen zur Chemie und Biochemie
40
0
0
40
Übungen zur Dokumentation und Datenverarbeitung
0
60
0
60
Übungen im Strahlenschutz und in der Dosimetrie
0
80
40
120
Übungen zur diagnostischen Radiologie
240
120
120
480
Übungen zur Nuklearmedizin
120
60
60
240
Übungen zur Strahlentherapie
120
60
60
240
Übungen zur Bildverarbeitung
0
80
0
80
Zur Verteilung auf obige Fächer



120




2 800





Praktische Ausbildung




Diagnostische Radiologie
0
3401)
3401)
680
Strahlentherapie
0
1701)
1701)
340
Nuklearmedizin
0
1701)
1701)
340
Zur Verteilung auf obige Fächer



10
Krankenhauspraktikum
230
0
0
230




1 600

1) [Amtl. Anm.:] Die endgültige Verteilung der Gesamtstundenzahl des jeweiligen Praktikums auf das zweite und dritte Schuljahr liegt in der Verantwortung der Schule.
Anlage 3
Stundentafel für die Berufsfachschule für medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik





Pflichtfächer
Erstes Schuljahr
Zweites Schuljahr
Drittes Schuljahr
Stunden Gesamt
Theoretischer und fachpraktischer Unterricht




Berufs- und Staatskunde
40
0
0
40
Funktionsdiagnostik (Fachtheorie)
120
160
80
360
Mathematik, Statistik, Dokumentation und Datenverarbeitung
80
60
20
160
Biologie und Ökologie
40
0
0
40
Physik
80
40
20
140
Anatomie und Physiologie
80
80
20
180
Allgemeine Krankheitslehre, Hygiene und Arzneimittellehre
100
0
0
100
Spezielle Krankheitslehre
60
120
60
240
Sozialwissenschaften
0
40
40
80
Fachenglisch
40
0
0
40
Erste Hilfe
20
0
0
20
Gerätekunde
80
0
0
80
Übungen zur Neurophysiologischen Funktionsdiagnostik
60
100
100
260
Übungen zur Audiologischen und HNO-Funktionsdiagnostik
60
100
100
260
Übungen zur Kardiovaskulären Funktionsdiagnostik
80
80
20
180
Übungen zur Pneumologischen Funktionsdiagnostik
60
20
20
100
Zur Verteilung auf obige Fächer



90
Summe



2370





Praktische Ausbildung




Neurophysiologische Funktionsdiagnostik

120
400
520
Audiologische und HNO-Funktionsdiagnostik

120
400
520
Kardiovaskuläre Funktionsdiagnostik

320
40
360
Pneumologische Funktionsdiagnostik
160
20
20
200
Zur Verteilung auf obige Fächer



200
Krankenhauspraktikum
230


230
Summe



2 030
Anlage 4
Stundentafel für die Berufsfachschule für veterinärmedizinisch-technische Assistenten


Fächer
Stunden
Theoretischer und praktischer Unterricht

Berufs- und Staatskunde
40
Mathematik, Statistik, Dokumentation und Datenverarbeitung
170
Biologie und Ökologie
40
Hygiene
40
Physik
120
Chemie, Biochemie
300
Anatomie der Tiere
40
Physiologie der Tiere
40
Krankheitslehre der Tiere
60
Ethologie und Tierschutz
30
Erste Hilfe
20
Fachenglisch
40
Immunologie
50
Histologie, Zytologie, Spermatologie
400
Lebensmittelkunde
350
Klinische Chemie
410
Hämatologie
270
Mikrobiologie
600
Zur Verteilung auf obige Fächer
150

3 170


Praktische Ausbildung

Histologie, Zytologie, Spermatologie
230
Lebensmittelkunde
300
Mikrobiologie
300
Zur Verteilung auf obige Fächer
400

1 230
Anlage 5
Stundentafel für die Berufsfachschule für Diätassistenten





Pflichtfächer
Erstes Schuljahr
Zweites Schuljahr
Drittes Schuljahr
Stunden Gesamt
Theoretischer und fachpraktischer Unterricht




Berufs- und Staatskunde
40
0
0
40
Deutsch
20
20
20
60
Datenverarbeitung, Dokumentation und Statistik
20
0
0
20
Fachenglisch
40
0
0
40
Ernährungspsychologie und Ernährungssoziologie
40
40
0
80
Krankenhausbetriebslehre
20
0
0
20
Ernährungswirtschaft
0
40
0
40
Allgemeine Krankheitslehre
40
0
0
40
Hygiene und Toxikologie
80
0
0
80
Anatomie und Physiologie
80
40
0
120
Biochemie der Ernährung
80
40
40
160
Ernährungslehre
80
40
40
160
Lebensmittelkunde und Konservierung
80
80
40
200
Spezielle Krankheitslehre und Ernährungsmedizin
40
40
40
120
Diätetik
80
120
120
320
Koch- und Küchentechnik
80
0
0
80
Organisation des Küchenbetriebs
0
80
60
140
Diät- und Ernährungsberatung
40
100
80
220
Übungen zur Datenverarbeitung, Dokumentation und Statistik
60
0
0
60
Übungen zur Diätetik
240
240
200
680
Übungen zur Koch- und Küchentechnik
300
0
0
300
Übungen zur Diät- und Ernährungsberatung
0
0
40
40
Übungen zur Ersten Hilfe
20
0
0
20
Zur Verteilung auf obige Fächer



10
Summe



3 050





Praktische Ausbildung




Diätetik einschließlich Organisation des Küchenbetriebs
0


7001)
Koch- und Küchentechnik
0


2001)
Diät- und Ernährungsberatung
0


1501)
Zur Verteilung auf obige Fächer



120
Krankenhauspraktikum
0
230
0
230
Summe



1 400

1) [Amtl. Anm.:] Die endgültige Verteilung der Gesamtstundenzahl des jeweiligen Praktikums auf das zweite und dritte Schuljahr liegt in der Verantwortung der Schule.
Anlage 6
Stundentafel für die Berufsfachschule für pharmazeutisch-technische Assistenten




Fächer
Erstes Schuljahr
Zweites Schuljahr
Stunden gesamt
Arzneimittelkunde
120
160
280
Chemie
120
80
200
Galenik
80
60
140
Botanik und Drogenkunde
60
40
100
Gefahrstoff- und Pflanzenschutzkunde
40
40
80
Medizinproduktekunde
20
40
60
Ernährungskunde und Diätetik
0
40
40
Körperpflegekunde
40
0
40
Gerätekunde
40
0
40
Fachrechnen
40
40
80
Berufs- und Gesetzeskunde
40
40
80
Wirtschafts- und Sozialkunde
0
80
80
Englisch
40
0
40
Deutsch
80
40
120
Chemisch-pharmazeutische Übungen
240
240
480
Übungen zur Drogenkunde
60
60
120
Galenische Übungen
240
260
500
Apothekenpraxis
40
80
120

1 300
1 300
2 600