Inhalt

14. Zuständigkeit und Verfahren

14.1 

1Telearbeitsplätze können eingerichtet werden, wenn eine Einbindung in das Bayerische Behördennetz und – soweit erforderlich – eine Anbindung an die jeweiligen Fachverfahren und an die anstaltsinternen Informationsablagen und Kommunikationssysteme mit einem vertretbaren Aufwand möglich sind. 2Die einzelnen Behörden melden hierzu ihren Bedarf an Telearbeitsplätzen auf dem Dienstweg bei der IT-Leitstelle an.

14.2 

1Für die Genehmigung eines Telearbeitsplatzes und die erforderliche Auftragserteilung an die IT-Leitstelle sind die Leiterinnen und Leiter der jeweiligen Justizvollzugsanstalten bzw. der anderen Justizvollzugseinrichtungen und der Bayerischen Justizvollzugsakademie zuständig. 2Soweit abweichend von Nrn. 3.2 oder 3.3 ein Telearbeitsplatz für mehr als 20 % der individuellen Arbeitszeit oder für eine weniger als 50 % teilzeitbeschäftigte Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter eingerichtet werden soll, ist die vorherige schriftliche Zustimmung des Staatsministeriums der Justiz einzuholen. 3Gleiches gilt auch, wenn ein Telearbeitsplatz in einem der unter Nr. 4.4.7 genannten Tätigkeitsbereichen eingerichtet werden soll.
Vor der Ablehnung eines Telearbeitsplatzes ist auf Antrag der oder des betroffenen Beschäftigten der örtlichen Personalvertretung im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

14.3 

1Die allgemeine Steuerung und Koordination ist Aufgabe der Abteilung Justizvollzug im Bayerischen Staatsministerium der Justiz. 2Der Hauptpersonalrat bei dem Bayerischen Staatsministerium der Justiz wird über alle wesentlichen Entwicklungen zeitgerecht in Kenntnis gesetzt.