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in Kraft ab: 30.08.2014
Fassung: 28.05.1990
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Verordnung über die Gliederung der Staatlichen Archive Bayerns
Vom 28. Mai 1990
(GVBl. S. 175)
BayRS 2241-2-K

Vollzitat nach RedR: Verordnung über die Gliederung der Staatlichen Archive Bayerns vom 28. Mai 1990 (GVBl. S. 175, BayRS 2241-2-K), die durch § 1 Nr. 287 der Verordnung vom 22. Juli 2014 (GVBl. S. 286) geändert worden ist
Auf Grund des § 1 der Verordnung über die Einrichtung der staatlichen Behörden (BayRS 200-1-S) erläßt das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus folgende Verordnung:
§ 1
Die Staatlichen Archive Bayerns gliedern sich in die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, das Bayerische Hauptstaatsarchiv und die Staatsarchive.
§ 2
(1) 1Die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns ist eine dem Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst nachgeordnete Behörde der Mittelstufe mit dem Sitz in München. 2Ihr sind das Bayerische Hauptstaatsarchiv und die Staatsarchive Amberg, Augsburg, Bamberg, Coburg, Landshut, München, Nürnberg und Würzburg nachgeordnet.
(2) Die Generaldirektion ist die zentrale staatliche Fachbehörde für alle Fragen des Archivwesens.
§ 3
(1) Dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München obliegen die Archivierung des Archivguts der staatlichen Stellen, die für das gesamte Staatsgebiet zuständig sind, sowie die ihm zugewiesenen zentralen fachlichen Aufgaben.
(2) Der Zuständigkeitsbereich der Staatsarchive umfaßt:
Staatsarchiv Amberg
Regierungsbezirk Oberpfalz,
Staatsarchiv Augsburg
Regierungsbezirk Schwaben,
Staatsarchiv Bamberg
Regierungsbezirk Oberfranken
(ohne Landkreis und kreisfreie Stadt Coburg),
Staatsarchiv Coburg
Landkreis und kreisfreie Stadt Coburg,
Staatsarchiv Landshut
Regierungsbezirk Niederbayern,
Staatsarchiv München
Regierungsbezirk Oberbayern,
Staatsarchiv Nürnberg
Regierungsbezirk Mittelfranken,
Staatsarchiv Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken.
§ 4
Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1990 in Kraft.
München, den 28. Mai 1990
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Hans Zehetmair, Staatsminister