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in Kraft ab: 30.08.2014
Fassung: 08.03.2000
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Verordnung über die Vorlesungszeit an den Universitäten in Bayern
Vom 8. März 2000
(GVBl S. 155)
BayRS 2210-1-1-4-K

Vollzitat nach RedR: Verordnung über die Vorlesungszeit an den Universitäten in Bayern vom 8. März 2000 (GVBl. S. 155, BayRS 2210-1-1-4-K), die zuletzt durch § 1 Nr. 214 der Verordnung vom 22. Juli 2014 (GVBl. S. 286) geändert worden ist
Auf Grund von Art. 70 Abs. 2 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Oktober 1998 (GVBl S. 740, BayRS 2210-1-1-WFK), geändert durch § 5 des Gesetzes vom 22. Juli 1999 (GVBl S. 300), in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 Satz 1 des Dritten Gesetzes zur Überleitung von Zuständigkeiten vom 29. Dezember 1998 (GVBl S. 1013, BayRS 1102-9-S) erlässt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst folgende Verordnung:
§ 1
Semesterbeginn
(1) Das Wintersemester der Universitäten beginnt am 1. Oktober und endet am 31. März des darauffolgenden Jahres.
(2) Das Sommersemester der Universitäten beginnt am 1. April und endet am 30. September.
§ 2
Vorlesungszeit
(1) Die Vorlesungszeit des Wintersemesters beträgt 17, die Vorlesungszeit des Sommersemesters 14 Kalenderwochen.
(2) Die Vorlesungszeit des Wintersemesters beginnt mit dem ersten Werktag der vorletzten vollen Kalenderwoche des Monats Oktober, die des Sommersemesters mit dem ersten Werktag der drittletzten oder vorletzten vollen Kalenderwoche des Monats April.
(3) 1Die Vorlesungszeit wird unterbrochen vom 24. Dezember bis einschließlich 6. Januar, vom Gründonnerstag bis einschließlich Dienstag nach Ostern sowie am Dienstag nach Pfingsten. 2Die Vorlesungszeit wird ferner unterbrochen durch gesetzliche Feiertage, die außerhalb der in Satz 1 genannten Zeiten liegen.
(4) Die Universitäten können pro Semester einen Tag bestimmen, an dem vorlesungsfrei ist.
(5) Die Universitäten legen nach Abstimmung innerhalb der Universität Bayern e. V. das Datum von Anfang und Ende der Vorlesungszeit fest.
(6) Das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst kann kalendarisch bedingte Abweichungen zulassen.
§ 4
Anderweitige Studienjahreseinteilung, Ausnahmen
(1) Im Fall der Festlegung einer anderen Einteilung des Studienjahres gemäß Art. 54 Satz 2 des Bayerischen Hochschulgesetzes sind die Vorlesungszeiten abweichend zu regeln, wobei die in § 2 Abs. 1 festgelegte Gesamtvorlesungszeit nicht verkürzt werden darf.
(2) 1Das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst kann in besonderen Ausnahmefällen auf Antrag einer Universität außerdem Abweichungen von den in §§ 1 bis 3 festgesetzten Terminen und Zeiten zulassen. 2Dadurch darf die in § 2 Abs. 1 festgelegte Gesamtvorlesungszeit nicht verkürzt werden.
(3) Werden Ausnahmen nach Abs. 1 und 2 für einen Studiengang beantragt, der ganz oderteilweise mit einer Staatsprüfung abgeschlossen wird, so bedarf die Entscheidung über den Antrag des Einvernehmens des für die jeweilige Staatsprüfung zuständigen Staatsministeriums.
§ 5
In-Kraft-Treten
Diese Verordnung tritt am 1. Oktober 2000 in Kraft.