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RaPO
in Kraft ab: 01.10.2010
Fassung: 17.10.2001
§ 11
Bestehen, Ermittlung des Prüfungsgesamtergebnisses
(1) Die Bachelor- oder Masterprüfung ist bestanden, wenn in allen Modulen einschließlich der Bachelor- und Masterarbeit, von denen nach der Hochschulprüfungsordnung das Bestehen der Bachelor- oder Masterprüfung abhängt, mindestens die Note „ausreichend“ oder das Prädikat „mit Erfolg abgelegt“ erzielt wurde und damit die nach Maßgabe der Hochschulprüfungsordnung für das Bestehen der Bachelor- oder Masterprüfung erforderlichen ECTS-Punkte erworben wurden.
(2) 1Das Prüfungsgesamtergebnis ergibt sich aus dem auf eine Nachkommastelle abgerundeten arithmetischen Mittel aus den Endnoten und der Note der Bachelor- oder Masterarbeit. 2Sieht die Hochschulprüfungsordnung vor, dass den Endnoten in einem Klammerzusatz der Notenwert mit einer Nachkommastelle angefügt wird, werden diese Notenwerte zugrunde gelegt. 3Die Hochschulprüfungsordnung kann vorsehen, dass die Endnoten sowie die Note der Bachelor- oder Masterarbeit unterschiedlich gewichtet werden. 4Werden Studien- oder Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und nach Maßgabe der Hochschulprüfungsordnung in die Berechnung des Prüfungsgesamtergebnisses einzubeziehen; bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk „bestanden“ aufgenommen, der bei der Berechnung nicht zu berücksichtigen ist.
(3) Auf Grund des Prüfungsgesamtergebnisses wird ein Gesamturteil gebildet:
bei einem Prüfungsgesamtergebnis von 1,0 bis 1,2
mit Auszeichnung bestanden
bei einem Prüfungsgesamtergebnis von 1,3 bis 1,5
sehr gut bestanden
bei einem Prüfungsgesamtergebnis von 1,6 bis 2,5
gut bestanden
bei einem Prüfungsgesamtergebnis von 2,6 bis 3,5
befriedigend bestanden
bei einem Prüfungsgesamtergebnis von 3,6 bis 4,0
bestanden.