Inhalt

3. Zusammenarbeit

Bei der Erarbeitung einer Gesamtkonzeption zur Lösung von Problemen im Zusammenhang mit der Obdachlosigkeit sollen folgende Stellen zusammenwirken:
Sozialhilfeverwaltung
Jugendamt
Wohnungsamt
Gesundheitsamt
Sicherheitsbehörde (Gemeinde)
Gleichstellungsbeauftragte
Wohlfahrtsverbände
Sonstige Organisationen, die sich der Betreuung von Obdachlosen widmen.
Soweit im Einzelfall Fragen der Arbeitsplatzbeschaffung und der Arbeitsplatzsicherung entstehen, sollen die Träger der Sozialhilfe, die Dienststellen der Bundesanstalt für Arbeit und gegebenenfalls andere auf diesem Gebiet tätige Stellen zusammenwirken.
Werden die Aufgabe der Sicherheitsbehörde und die Aufgabe der Sozialhilfe durch den gleichen Träger (kreisfreie Stadt) erfüllt, bietet sich im Hinblick auf die Bedeutung der Aufgabe und der Wirksamkeit der Aufgabenerfüllung die Einrichtung einer Fachstelle „Obdachlosigkeit“ an. Der Deutsche Städtetag hat zur Sicherung der Wohnungsversorgung in Wohnungsnotfällen und Verbesserung der Lebensbedingungen in sozialen Brennpunkten ein Organisationskonzept entwickelt (zu bestellen beim Deutschen Städtetag, Lindenallee 13 – 17, 50968 Köln, Heft 21, Reihe D).
Die Sozialhilfeträger sollen Arbeitsgemeinschaften bilden, um die gleichmäßige oder gemeinsame Durchführung von Maßnahmen zu beraten oder zu sichern (§ 95 BSHG).