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Vollzug der Bayerischen Beihilfeverordnung(BayBhV); Verwaltungsvorschriften zur Bayerischen Beihilfeverordnung(VV-BayBhV)

FMBl. 2007 S. 291

StAnz. 2007 Nr. 32

BayVV Gliederungsnummer 2030.8.3-F


2030.8.3-F
Vollzug der Bayerischen Beihilfeverordnung
(BayBhV)
Bekanntmachung
des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen
vom 26. Juli 2007 - Az.: 25 - P 1820 - 1075 - 26 929/07,
zuletzt geändert durch Bekanntmachung vom 7. August 2015 (FMBl S. 150)
A.
Als Anlage werden Verwaltungsvorschriften zur Bayerischen Beihilfeverordnung (VV-BayBhV) sowie der Anhänge hierzu veröffentlicht. Sie gelten für Aufwendungen, die seit 1. Januar 2007 entstanden sind. Soweit in der Zwischenzeit Beihilfen abweichend von Vorgaben der VV-BayBhV festgesetzt wurden, hat es damit sein Bewenden.
B.
Im Rahmen der Beihilfefestsetzung sind folgende Höchstbeträge zu beachten:
1.
Finanzierung der Organbeschaffung bei postmortaler Organspende (VV-Nr. 2 zu § 7 Abs. 3)
Die beihilfefähigen Höchstbeträge zur Abrechnung von Organisations- sowie Flugtransportkostenpauschalen im Rahmen von Organtransplantationen werden in den Jahren 2007 bis 2009 wie folgt festgelegt:
eine Organisationspauschale je transplantiertem Organ in Höhe von 8 611 € und
bei extrarenalen Organen (z. Zt. Herz, Leber, Lunge, Pankreas und Darm) zusätzlich eine Pauschale für Flugkosten von 5 669 € je transplantiertem Organ, für das ein eigenständiger Flug durchgeführt wurde.
2.
Endgehalt der Besoldungsgruppe A 9 (Nr. 2 der VV zu § 36 Abs. 3)
Der Grenzbetrag auf der Basis des Endgrundgehalts der BesGr A 9 zur Festlegung der maßgebenden Höhe des Eigenbehalts bei stationärer Unterbringung (vgl. Nr. 2 der VV zu § 36 Abs. 3) beträgt für Aufwendungen, die ab dem 1. März 2016 entstehen, 3 392,36 €.
C.
Auf Grund des Inkrafttretens der VV-BayBhV sind folgende Bekanntmachungen und Rundschreiben als gegenstandslos zu betrachten und werden insoweit aufgehoben:
1.
Bekanntmachung vom 15. Mai 2007 (FMBl S. 241, StAnz Nr. 21 [Finanzierung der Organbeschaffung bei postmortaler Organspende]),
2.
Bekanntmachung vom 29. März 2007 (FMBl S. 182, StAnz Nr. 14 [Kosten von Gentestungen bei erblich bedingtem erhöhtem familiären Brust- und Eierstockkrebsrisiko]),
3.
Abschnitt B der Bekanntmachung vom 11. Oktober 2004 (FMBl S. 153, StAnz Nr. 43 [Überweisung der Beihilfe auf das Bezügekonto des Beihilfeberechtigten]),
4.
Abschnitt D der Bekanntmachung vom 23. Juli 1996 (FMBl S. 388, StAnz Nr. 31 [Besondere Vorgaben bzgl. des Antragsverfahrens bei volljährigen, berücksichtigungsfähigen Kindern, die nicht im Haushalt der Eltern wohnen]),
5.
Abschnitt F Nr. 2 der Bekanntmachung vom 13. Dezember 1993 (FMBl 1994 S. 78, StAnz Nr. 51, ber. Nr. 52 [Besondere Vorgaben bzgl. des Antragsverfahrens bei getrennt lebenden Ehegatten]),
6.
RdS. vom 19. Januar 2007 (25 - P 1820 - 1068 - 1 090/07 [Übergangsregelung bzgl. der Anwendung der sog. verschärften Sachleistungsverweisung]),
7.
RdS. vom 21. Mai 2001 (25 - P 1820 A - 987/6 - 22 703 [Abrechnung sog. neuropsychologischer Behandlungen]).
Weigert
Ministerialdirektor

Anlage